Europa

Sensationswechsel: Cristiano Ronaldo kehrt zurück zu Manchester United

In einer Blitzaktion hat Manchester United die Rückkehr von Cristiano Ronaldo perfekt gemacht. Für etwa 30 Millionen Euro wechselt der 36-jährige Portugiese von Juventus Turin nach England. Bereits von 2003 bis 2009 hatte er für die "Red Devils" gespielt.
Sensationswechsel: Cristiano Ronaldo kehrt zurück zu Manchester UnitedQuelle: www.globallookpress.com © Anke Waelischmiller/SVEN SIMON

Manchester United hat sich mit einem Blitz-Coup auf die Rückkehr von Cristiano Ronaldo mit Juventus Turin geeinigt. Nach zwölf Jahren soll der mittlerweile 36-jährige Portugiese wieder in der Stadt und dem Stadion spielen, in der seine Karriere ihren ersten Höhepunkt genommen hatte. Nur Stunden nachdem die ersten Berichte aufgetaucht waren, dass sich Stadtrivale Manchester City aus dem Wechselpoker um den Portugiesen zurückgezogen habe, gab Manchester United die Einigung am frühen Abend bekannt. Nach Angaben des Sport-Magazins Kicker soll Manchester United eine Summe von etwa 30 Millionen Euro an Juventus Turin überweisen.

Allerdings stehen noch persönliche Vertragsbedingungen sowie das Visum und der obligatorische Medizincheck aus. All das sollte nach dieser Ankündigung aber nur noch eine Formsache sein. Der Klub schreibt bereits euphorisch unter Nennung von Ronaldos Statistik in seiner ersten Zeit bei den "Red Devils" – mit 118 Toren in 292 Spielen:

"Jeder im Verein freut sich, Cristiano zurück in Manchester willkommen zu heißen."

Ronaldo war im Sommer 2003 für 19 Millionen Euro von Sporting Lissabon in die Premier League zu Manchester gewechselt. Sechs Jahre später zahlte Real Madrid an United 94 Millionen Euro für Ronaldo. 2008 hatte er mit Manchester die Champions League gewonnen, mit den Königlichen war ihm dies später weitere viermal gelungen, ehe er Sommer 2018 zu Juventus Turin wechselte für mehr als 100 Millionen Euro.

Ronaldos Vertrag bei den Italienern wäre eigentlich noch ein Jahr gültig gewesen. Warum der Superstar nun vorzeitig Abschied von Juve nimmt, ist nicht klar. Von den Medien wurde über atmosphärische Störungen berichtet – befeuert auch von der Tatsache, dass Ronaldo zum Saisonauftakt beim 2:2 in Udine bis zur 59. Minute nur auf der Bank saß. Erst am 17. August hatte sich Ronaldo selbst zu Wort gemeldet und Wechselgerüchte in Richtung Real Madrid und Paris St. Germain zerstreut.

Über seinen Instagram-Account verabschiedete sich Ronaldo am Abend von seinen Fans bei Juventus Turin mit den Worten:

"Heute habe ich mich von einem großartigen Klub verabschiedet, dem größten Verein in Italien und einem der größten in Europa. […] Die Fans der Bianconeri haben mich immer respektiert, und ich habe versucht, das zurückzugeben, indem ich für sie in jedem Spiel, in jeder Saison und in jedem Wettbewerb gekämpft habe. Auch wenn wir nicht alle Ziele erreicht haben, so haben wir doch Großartiges geleistet und zusammen eine ziemlich schöne Geschichte geschrieben."

In seinen drei Jahren bei Juventus Turin – mit 101 Toren in 134 Pflichtspielen – wurde der fünfmalige Weltfußballer zweimal Meister und einmal Pokalsieger. Die Champions League, für deren Gewinn er vermeintlich gekauft worden war, konnte Ronaldo jedoch nicht nach Turin holen.

Ronaldo reiht sich damit in eine Reihe von Fußball-Superstars ein, die in diesem Sommer den Klub gewechselt haben. Zuvor waren bereits Lionel Messi vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain und Romelu Lukaku von Inter Mailand zurück zum FC Chelsea gegangen. Zudem soll Weltmeister Kylian Mbappé vor einem Wechsel von PSG zu Real Madrid stehen.

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(rt/dpa)

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