Europa

K. o. in Moldau: Auf den Titel "Mondkalb" folgte ein Faustschlag

Zwischen dem ehemaligen stellvertretenden Leiter des moldawischen Innenministeriums und dem Ex-Berater der Präsidentin kommt es während einer Fernsehsendung zu einem Handgemenge. Einer der Kontrahenten wird geschlagen und landet unsanft auf dem Boden.

Der ehemalige Vizeminister für innere Angelegenheiten der Republik Moldau Ghenadie Cosovan und Sergiu Tofilat, der ehemalige Berater von Präsidentin Maia Sandu, haben sich während einer Fernsehsendung einen Faustkampf geliefert. Cosovan verlor in Folge des Handgemenges das Bewusstsein und benötigte ärztliche Hilfe.

Die Politiker waren eingeladen, als Experten an einer Sendung von Jurnal TV teilzunehmen. Während der Live-Übertragung begannen beide zu fluchen. Der ehemalige Vizeminister nannte sein Gegenüber ein Mondkalb und übergoss ihn mit Wasser. Als Reaktion darauf erhielt er mehrere Faustschläge und wurde zu Boden geworfen. Hierbei verlor er das Bewusstsein.

Der Vorsitzende der moldawischen liberalen Partei Dorin Chirtoacă, der auch an dem Programm teilnahm, schrieb später auf Facebook:

"Wenn Sie mit Wasser übergossen werden, können Sie genauso reagieren, aber nicht mit den Fäusten.

Wenn man im Fernsehen ist, darf man keine Gewalt anwenden. Herr Cosovan erhielt medizinische Hilfe und musste einen Krankenwagen rufen."

Dmitri Mischin, der Moderator des Programms, erklärte später, dass die beiden Männer den Konflikt beigelegt hätten. Er postete ein Foto auf dem Tofilat und Cosovan sich die Hände schütteln.

Mehr zum Thema - Nach den Parlamentswahlen: Moldawiens Lage bleibt schwierig