Europa

"Es sollte getan werden" – Dänischer Journalist putzt Fenster in ukrainischem Zug

Der dänische Journalist Johannes Wamberg Andersen hat auf einer Reise durch die Ukraine in einem Zug der ukrainischen Eisenbahngesellschaft extra einen Mopp gekauft, um das schmutzige Fenster in seinem Abteil zu reinigen, jedoch ohne Erfolg.
"Es sollte getan werden" – Dänischer Journalist putzt Fenster in ukrainischem ZugQuelle: Sputnik © STRINGER

Der Däne Johannes Wamberg Andersen lebt seit rund 20 Jahren in der Ukraine und musste diesmal während seiner Reise auf der Strecke Kiew-Ismail mit einem Mopp arbeiten. Die schmutzigen Fenster eines ukrainischen Zugs empörten den dänischen Journalisten zutiefst. Das Foto, auf dem er nahezu erfolglos versucht, das Fenster zu putzen, veröffentlichte Andersen auf Facebook mit dem Titel "Die ukrainischen Eisenbahnen sauberzumachen ist nicht einfach, aber es sollte getan werden, oder?"

Andersen stellte klar, dass er an einer der Haltestellen absichtlich zum Bahnsteig ging und versuchte, das Zugfenster mit einem Mopp und einem Reinigungsmittel zu putzen. In den Kommentaren zum Beitrag gab der Journalist an, dass er für diese Zwecke früher Feuchttücher verwendet hatte. Ihm zufolge ist der Schmutz in den Zügen der ukrainischen Eisenbahngesellschaft jedoch uralt und kaum abwaschbar. Der Däne betonte:

"Die Absurdität ist, dass sie behaupten, dass der Zugverkehr nachteilig ist, aber sie verlangen immer noch einen sehr hohen Preis."

Der Däne erklärte, er habe extra vor der Reise in einem Baumarkt einen Mopp gekauft und sich darüber beschwert, dass er das Fenster seines Abteils nicht reinigen könne. Die meisten Facebook-Nutzer schrieben in den Kommentaren zu Andersens Beitrag, dass sie sich für die Tätigkeit der ukrainischen Eisenbahngesellschaft schämen. Jedoch meinten einige, schmutzige Fenster seien eine Art Sichtschutz für Passagiere, wie getönte Scheiben in einem Auto.  

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