Europa

Frankreich: Vermummte bewerfen Teilnehmer von Gedenkveranstaltung für Samuel Paty

Frankreich kommt nicht zur Ruhe: An einer Schule in Nantes, in der östlichen Bretagne, ist es zu einem weiteren Zwischenfall gekommen. Ungefähr 30 vermummte Personen bewarfen Lehrkräfte, die gerade dabei waren, ihres ermordeten Kollegen Samuel Paty zu gedenken.

Der Vorfall soll sich am Montag gegen 9:45 Uhr an dem Gymnasium Gaspard Monge La Chauvinière in Nantes abgespielt haben. Ungefähr 30 vermummte Personen bewarfen die Teilnehmer einer Gedenkveranstaltung für den nahe Paris ermordeten Lehrer Samuel Paty. Ein 18-jähriger Jugendlicher wurde verhaftet. Zudem sollen zwei Flaschen mit Säure und ein Beutel mit einer brennbaren Flüssigkeit am Tatort gefunden worden sein.

Die vermummten Personen sollen die Trauernden, darunter Mitglieder des Nationalen Bildungswesens, während der Gedenkveranstaltung unter anderem mit Steinen beworfen haben. Zudem sollen sie versucht haben, die Eingänge der Schule zu blockieren. Bei dem Vorfall sei aber niemand verletzt worden.

Auch eine Zufahrtsstraße zur Schule soll von den mutmaßlichen Tätern blockiert worden sein. Das Material für die Errichtung der Blockade sollen von einer Baustelle in der Nähe entwendet worden sein.

Das Rektorat der Akademie von Nantes, dem das Gymnasium untersteht, erklärte zu dem Vorfall, es handele sich hierbei um "ein großes und außergewöhnlich schwerwiegendes Ereignis, das nicht unbedeutend ist". Es habe einen Aufruf zur Blockade von Schulen gegeben.

Mehr zum ThemaDie Erdoğan-Karikatur in Charlie Hebdo – oder: Über die Grenzen der Satire

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team