Nahost

Russischer Nahostexperte: "Erdoğan betreibt Erpressungspolitik"

Als Folge der Eskalation im syrischen Idlib wollen Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdoğan die Situation in Syrien besprechen. RT Deutsch sprach hierüber mit dem russischen Nahostexperten Andrei Tschuprygin.
Russischer Nahostexperte: "Erdoğan betreibt Erpressungspolitik"Quelle: Reuters © Alexandros Avramidis

Der Experte äußerte sich zudem über die Krise an der türkisch-griechischen Grenze sowie über die Rolle der Türkei in dieser Sache. Er bezeichnete die Handlungen der Türkei als Erpressungspolitik. Ihm zufolge will Erdoğan erneut Geld von Europa, vor allem Deutschland, herausschlagen.

Er betonte auch, dass weder die USA noch die NATO die Türkei bei der Eskalation in Idlib unterstützen wollen. Dem Experten zufolge hatte Erdoğan keine andere Option, als nach Moskau zu reisen und mit Putin die nächsten Schritte auszuarbeiten.

Tschuprygin schloss allerdings eine Konfrontation oder gar einen Krieg zwischen Russland und der Türkei aus.

Mehr zum ThemaErdoğan: Bald schon werden Millionen Migranten an den EU-Grenzen stehen