Nahost

USA erklären Chef von Al-Qaida-Ableger im Jemen für tot

Im Laufe eines Anti-Terror-Einsatzes im Jemen wollen US-Militärs den Gründer und Anführer der Terrorgruppe Al-Qaida auf der arabischen Halbinsel (AQAP), Qasim ar-Raimi, eliminiert haben. Der Angriff sei auf Befehl von US-Präsident Donald Trump erfolgt.
USA erklären Chef von Al-Qaida-Ableger im Jemen für totQuelle: Reuters © Mohamed al-Sayaghi

Der Pressemitteilung zufolge soll sich ar-Raimi bereits in den 1990er-Jahren dem Terrornetzwerk Al-Qaida angeschlossen und in Afghanistan für Osama bin Laden gearbeitet haben. Im Jahr 2015 kam er an die Spitze des jemenitischen Ablegers der Terrororganisation AQAP. Bis jetzt galt er als Stellvertreter des heutigen Chefs der Al-Qaida, Ayman al-Zawahiri. Auf ar-Raimi war eine Belohnung in Höhe von bis zu zehn Millionen US-Dollar ausgesetzt.

Aus dem Weißen Haus hieß es:

Unter ar-Raimi hat AQAP skrupellose Gewalt an Zivilisten im Jemen verübt und versucht, zahlreiche Angriffe gegen die Vereinigten Staaten und ihre Streitkräfte durchzuführen und dafür zu begeistern. Sein Tod schwächt AQAP und die globale Al-Qaida-Bewegung und bringt uns der Beseitigung der Gefahren für unsere nationale Sicherheit durch diese Gruppierungen näher.

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