Nahost

Nach syrischen Berichten: Israel greift Ziele im Süden Syriens an

Israelische Panzer griffen am Montagabend Ziele im Süden Syriens nahe der Golanhöhen an. Zunächst berichteten die syrischen Staatsmedien von den Angriffen. Über Opfer ist bislang nichts bekannt. Vorherige Angriffe Israels hatten dem iranischen Militär gegolten.
Nach syrischen Berichten: Israel greift Ziele im Süden Syriens anQuelle: Reuters © Baz Ratner

Bei den angegriffenen Zielen soll es sich um ein bereits zerstörtes Krankenhaus unweit der Golanhöhen in der Quneitra-Provinz handeln. Dabei soll es nur zu Sachschäden gekommen sein. Über Opfer ist zu diesem Zeitpunkt nichts bekannt. 

Der stellvertretende russische Außenminister, Sergei Vershinin, hatte Israel am Freitag gewarnt: 

In Hinblick auf die jüngsten israelischen Angriffe haben wir gesagt, dass solche willkürlichen Angriffe auf souveränes syrischen Territorium gestoppt und ausgeschlossen werden sollten. Jeder Schlag destabilisiert die Situation noch mehr. Niemand sollte in Syrien Maßnahmen durchführen, die über den Rahmen der Ziele der Terrorismusbekämpfung hinausgehen. 

Eine Mehrheit der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen nahmen eine Resolution an, welche Israel aufforderte, sich aus den von ihnen besetzten Golanhöhen zurückzuziehen.

Vorherige israelische Angriffe auf syrischem Gebiet hatten iranischen Zielen gegolten. Im Zuge des 40-jährigen Jubiläums der iranischen Revolution demonstriert Teheran seine militärische Stärke und warnt Israel vor Angriffen. 

Mehr zum Thema – Iran droht mit "erdrückender" Reaktion auf israelische Angriffe in Syrien

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion