
Sacharowa: Russland liefert Hilfe trotz westlicher Aggressionen gegen Iran

Russland hat bekräftigt, dass es seine humanitäre Hilfe für Iran trotz des andauernden Konflikts fortsetzen will. Dies teilte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing in Moskau mit.
"Wir werden auch künftig das befreundete iranische Volk unterstützen, das schwere Prüfungen durchlebt."
Sacharowa erinnerte daran, dass Iran um dringende Lieferungen von Medikamenten gebeten hatte, da viele medizinische Einrichtungen im Land durch die anhaltenden Kämpfe zerstört worden sind. So habe am 12. März ein Transportflugzeug Il-76 des russischen Katastrophenschutzministeriums mehr als 13 Tonnen Medikamente zum Flughafen von Lankaran (Aserbaidschan) gebracht. Die Ladung sei dort an bevollmächtigte iranische Vertreter übergeben und auf dem Landweg nach Iran transportiert worden. Zugleich dankte Sacharowa Aserbaidschan für die logistische Unterstützung bei dieser Lieferung.

Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines seit dem 28. Februar laufenden militärischen Konflikts im Nahen Osten, in den die USA und Israel direkt involviert sind. Die Eskalation hat zu erheblichen Zerstörungen in Iran geführt und die Zivilbevölkerung stark belastet. Russland hat in diesem Kontext wiederholt seine Kritik an den Angriffen der USA und Israels geäußert und zu einer diplomatischen Lösung aufgerufen. Sacharowa wies Berichte zurück, Russland unterstütze Iran mit militärischer Hilfe, und betonte, dass die Kooperation mit Teheran vor allem humanitärer und diplomatischer Natur sei.
Die humanitären Lieferungen sind Teil der Beziehungen zu einem strategischen Partner, der mit enormen Belastungen konfrontiert ist. Moskau sei auch angesichts der internationalen Spannungen bereit, dem iranischen Volk weiterhin zur Seite zu stehen.
Sacharowa wies außerdem darauf hin, dass der Konflikt im Nahen Osten die Öl- und Gasmärkte in Turbulenzen versetzt und bereits erhebliche Schäden für die Weltwirtschaft verursacht habe. Die Eskalation rund um Iran bedrohe die weltweiten Energiepreise und die globale Energiesicherheit.
"Eine so starke Konzentration von Ressourcen und Absatzwegen macht den Weltmarkt besonders anfällig für Destabilisierung in der Region, was die globale Energiesicherheit unmittelbar gefährdet."
Mehr zum Thema – "Nachdrückliche" Bitte: Witkoff berichtet von Gesprächen mit Russland über Iran
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.