
Selenskij reagiert auf Irans Warnungen vor einer Einmischung in den Konflikt

In einem Interview für den israelischen Sender i24NEWS hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf die Warnung seitens des iranischen Außenministeriums reagiert. Teheran warnte Kiew vor den Folgen einer Einmischung im Nahostkonflikt. Er sagte:
"Sehen Sie, nichts Neues. Ich habe in den vergangenen vier Jahren viele verschiedene Botschaften gehört. Wir haben keine Angst vor solchen Botschaften. Wir haben in den vergangenen vier Jahren jeden Tag mit solchen Botschaften gelebt. Mindestens vier Jahre. Meistens zwölf Jahre. Deshalb ist das für uns nichts Neues."

Am Dienstag erklärte der offizielle Vertreter des Außenministeriums der Islamischen Republik, Esmail Baghaei, auf einer Pressekonferenz, dass Selenskij versuche, Kiew in einen Konflikt mit Teheran hineinzuziehen. "Dies bedeutet nichts anderes als Beteiligung [an dem Konflikt] und Zusammenarbeit mit den Aggressoren gegen Iran, was internationale Verantwortung für diesen Staat mit sich ziehen wird. Die Iraner werden dies niemals verzeihen", so kommentierte der Diplomat Selenskijs Äußerungen über die Entsendung von ukrainischen Spezialisten zur Unterstützung der US-Verbündeten bei der Abwehr iranischer Drohnen.
Am vergangenen Samstag gab Ebrahim Azizi, der Vorsitzende der Nationalen Sicherheitskommission des iranischen Parlaments, bekannt, dass die Ukraine wegen ihrer Unterstützung Israels bei der Operation gegen Teheran zu einem legitimen Ziel für Iran geworden sei. Auf der Plattform X schrieb Azizi:
"Durch die Bereitstellung von Drohnenunterstützung für das israelische Regime hat sich die gescheiterte Ukraine faktisch in den Krieg verwickelt und gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen ihr gesamtes Staatsgebiet zu einem legitimen Ziel für Iran gemacht."
Vergangene Woche hatte Selenskij in einem Gespräch mit der Zeitung The New York Times erklärt, dass Kiew Abfangdrohnen und Drohnenspezialisten für die Verteidigung der US-Militärstützpunkte in Jordanien geschickt habe. "Wir haben sofort reagiert. Ich sagte: Ja, natürlich werden wir unsere Experten schicken", so Selenskij.
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