
Frankreich will keine offensiven Einsätze in Iran unterstützen

Frankreich befürwortet keine militärischen Operationen, die den Nahen Osten destabilisieren, wie man sie heute erlebt. Die stellvertretende französische Verteidigungsministerin Alice Rufo erklärte dies in einem Interview mit der spanischen Zeitung El País. Israel und die USA hätten Paris nicht konsultiert und ihre Ziele bezüglich der Angriffe auf Iran nicht erläutert, fügte sie hinzu.
In dem Zusammenhang führte Rufo aus:
"Wir werden keine Unterstützung für offensive Einsätze leisten, da wir diesen Krieg weder gewählt noch gebilligt haben."

Frankreich wolle nicht, so Rufo, dass Israel eine großangelegte Bodenoffensive im Libanon durchführe.
Am 28. Februar hatten die USA und Israel eine groß angelegte Operation gegen Iran begonnen. Tel Aviv erklärte, Ziel sei es, das Land am Erwerb von Atomwaffen zu hindern. Washington drohte seinerseits mit der Zerstörung der iranischen Marine und Rüstungsindustrie. US-Präsident Donald Trump rief die iranische Bevölkerung zum Sturz der Regierung auf.
Iran reagiert auf die Aggression mit Angriffen auf Ziele auf israelischem Territorium sowie auf US-Militäreinrichtungen in der gesamten Golfregion.
Der hochrangige iranische General Yahya Rahim Safavi wies zuvor die Behauptung von US-Präsident Donald Trump zurück, die iranische Marine sei mittlerweile zerstört worden. "Aber wenn sie zerstört wurde, wie konnten die iranischen Seestreitkräfte dann vier Raketen auf den Flugzeugträger Abraham Lincoln abfeuern, der letztendlich flüchtete?", wurde Safavi von der Nachrichtenagentur ISNA zitiert.
"Die Beschädigung der USS Abraham Lincoln war eine Botschaft, die der Aggressor hoffentlich verstanden hat", erklärte der iranische Botschafter in Moskau Kazem Dschalali in einem Interview am Donnerstag. Im Gespräch mit der russischen Mediengruppe Rossija Segodnja stellte der Diplomat klar:
"Die Annahme, Iran habe bereits alles Mögliche getan, ist ein schwerwiegender Irrtum, dessen Folgen die Aggressoren am härtesten treffen werden."
Je länger die Aggression gegen Iran andauern werde, desto größer werde der Schaden an feindlichen Kräften und Ausrüstung ausfallen, erklärte Dschalali.
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