Nahost

Liveticker Iran-Krieg: Israel entsandte Luftabwehrsystem und Soldaten in die VAE während des Kriegs

Der Nahostkonflikt hat eine neue Stufe der Eskalation erreicht, seit die USA und Israel einen Angriffskrieg gegen Iran begonnen haben. Iran reagiert auf die Angriffe mit Raketenangriffen auf US-Militärbasen in der Region und auf Israel. Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen.
Liveticker Iran-Krieg: Israel entsandte Luftabwehrsystem und Soldaten in die VAE während des Kriegs
  • 26.04.2026 20:10 Uhr

    20:10 Uhr

    Kreml bestätigt: Araghtschi morgen in Moskau

    Nach einem Tag voller Telefonate, die er nicht nur mit den Außenministern von Katar und Saudi-Arabien, sondern auch mit dem französischen, dem ägyptischen und dem türkischen Amtskollegen führte, ist der iranische Außenminister Abbas Araghtschi inzwischen wieder in Pakistan gelandet – um von dort aus morgen in Richtung Moskau aufzubrechen.

    Gegenüber dem französischen Außenminister Jean-Noël Barrot soll er "Entwicklungen im Zusammenhang mit der Waffenruhe" besprochen und "die Bedeutung" der "konstruktiven Rolle" europäischer Länder betont haben, so CNN.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte laut Interfax, dass Putin beabsichtige, sich mit dem iranischen Außenminister am Montag zu treffen. Dabei wird Araghtschi, so der iranische Botschafter in Moskau, Kazem Dschalili, den Stand der Verhandlungen mit den USA sowie mögliche Initiativen in diesem Zusammenhang besprechen.

    Die derzeit laufenden Gespräche in Islamabad drehen sich nicht um nukleare Fragen, sondern um die Entwicklung der regionalen Lage, die auch bei den jüngsten Telefonaten im Vordergrund stand.

  • 19:30 Uhr

    Explodierende Ölanlagen – neue Drohung von Trump?

    Eine Aussage, die US-Präsident Donald Trump gegenüber Fox News in der Sendung 'Sunday Briefing' machte, wirft die Frage auf, ob er diese als Drohung gemeint hat. Dort erklärte er:

    "Wenn man, wissen Sie, Strecken von großen Mengen von Öl hat, die durch das System fließen, wenn diese Strecke aus irgendeinem Grund geschlossen ist, weil man das nicht in Container oder auf Schiffe tun kann, was ihnen passiert ist – sie haben keine Schiffe wegen der Blockade –, was passiert, ist, dass die Strecke von innen explodiert, sowohl mechanisch als auch in der Erde."

    Der nächste Teil der Aussage lässt dies wie eine Drohung oder Ankündigung wirken:

    "Es ist etwas, das passiert, wenn es einfach explodiert. Und sie sagen, sie haben nur etwa drei Tage übrig, ehe das passiert. Und wenn es explodiert, trotzdem, dann kann man es nie wiederherstellen, wie es war."

    Tatsächlich hat Iran bereits eine Phase überstanden, in der der Absatz iranischen Öls weit stärker stockte, als das aktuell der Fall ist – beginnend von 2019 bis nach Corona. Und obwohl die iranischen Öl- und Erdgasfelder, anders als etwa die saudischen, mittleren bis sehr niedrigen Druck aufweisen, blieben keine dauerhaften Schäden zurück.

    Aus diesem Grund dürfte Iran diese Aussage vor allem als Drohung verstehen, gerade angesichts der Sabotageakte, die im Verlauf der Zeit bereits vor allem vom Mossad begangen wurden. Allerdings würde die Antwort darauf vermutlich jener auf erneute Luftangriffe sehr ähneln und zur Zerstörung weiterer Anlagen in anderen Ländern führen.

    In seinen Mitteilungen in den sozialen Medien durchlief Trump derweil sein inzwischen bekanntes Programm – von "wir werden groß gewinnen" bis hin zu "sie werden uns das ganze Uran geben".

  • 18:07 Uhr

    Libanon: Ein weiterer Tag israelischer Bombardements

    Bereits am Morgen, so berichtet die libanesische Nachrichtenagentur NNA, kreisten israelische Flugzeuge nicht nur über Orten im Südlibanon, sondern auch über Beirut und dessen Vororten.

    Die Bewohner von sieben Ortschaften im Südlibanon wurden angewiesen, ihre Heimatorte zu verlassen. Diese liegen alle nördlich des Litani und damit außerhalb der von Israel bisher besetzten Zone.

    Begründet wurden die Angriffe als Reaktion auf Verletzungen der Waffenruhe durch die Hisbollah. Nach den Bedingungen dieser Waffenruhe hat sich Israel das Recht vorbehalten, gegen "geplante, bevorstehende oder laufende Angriffe" zu handeln ‒ eine Formulierung, die sich für fast jede Art von Angriff nutzen lässt.

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu machte dementsprechend die Hisbollah für die Angriffe der israelischen Armee verantwortlich: "Man muss verstehen, dass die Verletzungen durch die Hisbollah praktisch die Waffenruhe aufheben", sagte er bei einem Kabinettstreffen.

    Wie jeden Tag gab es bei diesen Angriffen weitere Zerstörungen:

    Die Hisbollah erklärte ihrerseits, die Angriffe auf israelische Truppen im Libanon sowie auf Orte im Norden Israels würden fortgesetzt, solange Israel weiterhin "die Waffenruhe verletzt".

    Israel hat mittlerweile die "gelbe Linie", die das Gebiet kennzeichnet, in dem die israelischen Truppen alles zerstören und das von Israel als "Pufferzone" beansprucht wird, weiter vorgeschoben. Rein zufällig deckt sich ihre Begrenzung mit den Außengrenzen des Qana-Gasfelds, das bisher mit dem Libanon geteilt werden musste.

  • 15:59 Uhr

    Intensive Telefon- und Reise-Diplomatie im Nahen Osten

    Neben seinen Reisen nach Pakistan und Oman findet der iranische Außenminister Abbas Araghtschi Zeit für eine intensive Telefondiplomatie. Wie die iranischen Nachrichtenagenturen Tasnim und Pars Today bekannt gaben, tauschte sich Araghtschi heute mit den Außenministern von Saudi-Arabien und Katar aus. Beide Gespräche mit seinen Amtskollegen drehten sich um aktuelle Entwicklungen in der Nahost-Region und die diplomatischen Bemühungen um einen Waffenstillstand.

    Der katarische Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani begrüßte den Meldungen zufolge das diplomatische Vorgehen Irans. Sein Land sei weiterhin bereit, eine aktive Rolle bei den Vermittlungsbemühungen um die dauerhafte Beendigung des Krieges zu spielen.

    Die Beziehungen Irans zu beiden Ländern sind nicht spannungsfrei, da sowohl Katar als auch Saudi-Arabien US-Basen beherbergen. Als Vergeltung für den gemeinsamen israelisch-US-amerikanischen Angriff hatte Iran US-Militäreinrichtungen in Katar bombardiert.

    Außerdem meldet Pars Today, dass der iranische Außenminister erneut nach Pakistan geflogen sei, was auf die Fortsetzung diplomatischer Bemühungen zur Beilegung des Konflikts mit den USA hindeuten könnte.

  • 15:00 Uhr

    Israel entsandte Luftabwehrsystem und Soldaten in die VAE während des Kriegs

    Israel hat zu Beginn des Krieges mit Iran ein "Iron Dome"-Luftabwehrsystem samt Soldaten in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) entsandt. Das berichten zwei israelische und ein US-Vertreter gegenüber Axios. Der Einsatz war bislang nicht öffentlich bekannt und markiert eine neue Stufe der militärischen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.

    Seit Kriegsbeginn seien die VAE stärker als jedes andere Land der Region von iranischen Angriffen betroffen gewesen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Abu Dhabi feuerte Iran rund 550 ballistische Raketen und Marschflugkörper sowie mehr als 2.200 Drohnen auf das Land ab. 

    Angesichts der massiven Angriffe baten die VAE ihre Verbündeten um Unterstützung. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ordnete daraufhin die Entsendung einer "Iron Dome"-Batterie mit Abfangraketen sowie mehrerer Dutzend Soldaten an. Es war das erste Mal, dass Israel dieses System in ein anderes Land verlegte.

    Nach israelischen Angaben fing das System Dutzende iranische Raketen ab. Parallel führte die israelische Luftwaffe Angriffe auf iranische Raketenstellungen im Süden des Landes durch, um Angriffe auf die VAE und andere Golfstaaten zu verhindern.

    Die Entsendung israelischer Truppen auf emiratisches Staatsgebiet gilt politisch als heikel. Auch in Israel könnte die Entscheidung, ein Luftabwehrsystem im Ausland einzusetzen, während das eigene Land unter Beschuss stand, Kritik auslösen.

    Israel und die VAE hatten 2020 ein Friedensabkommen geschlossen. Ein hochrangiger emiratischer Vertreter erklärte, man werde die Unterstützung Israels "nicht vergessen".

    Tareq al-Otaiba, ein ehemaliger Mitarbeiter des nationalen Sicherheitsrats der Vereinigten Arabischen Emirate, schrieb in einem Beitrag für das Arab Gulf States Institute (AGSI), dass Israel zu den Ländern gehöre, die "konkrete Hilfe für die VAE geleistet haben".

    "Vor allem die Vereinigten Staaten und Israel haben sich als echte Verbündete erwiesen, indem sie umfassende militärische Unterstützung, Geheimdienstkooperation und diplomatischen Rückhalt geleistet haben", so al-Otaiba.

  • 14:00 Uhr

    Chinesische Ölraffinerie weist Iran-Geschäfte nach US-Sanktionen zurück

    Einer der größten unabhängigen Ölraffineriekonzerne Chinas, Hengli Petrochemical, hat bestritten, mit Iran gehandelt zu haben, nachdem die USA Sanktionen gegen eine Tochtergesellschaft verhängt hatten, der der Kauf iranischen Rohöls vorgeworfen wird.

    Hengli habe "zu keinem Zeitpunkt Handel mit Iran betrieben", und alle Rohöllieferanten hätten "garantiert, dass die Herkunft des gelieferten Rohöls nicht unter die US-Sanktionen fällt", erklärte das Unternehmen in einer Börsenmitteilung.

    Das Unternehmen teilte weiter mit, es verfüge über ausreichende Rohölvorräte, um den Betrieb für mehr als drei Monate aufrechtzuerhalten, und seine Beschaffungsaktivitäten seien in keiner Weise beeinträchtigt worden.

    Die US-Sanktionen gegen die Raffinerie Hengli Petrochemical (Dalian) entbehrten sowohl einer faktischen als auch einer rechtlichen Grundlage, fügte das Unternehmen hinzu und kündigte an, sich um die Aufhebung der entsprechenden Beschränkungen zu bemühen.

    Die Trump-Regierung verhängte bereits am Freitag Sanktionen gegen die chinesische Ölraffinerie, Hengli Petrochemical, sowie gegen rund 40 Reedereien wegen des Transports iranischen Öls.

  • 13:15 Uhr

    Iranischer Jet soll zu Kriegsbeginn US-Basis in Kuwait getroffen haben

    Einem Bericht von NBC News zufolge soll ein iranisches F-5-Kampfflugzeug zu Beginn des US-israelischen Krieges gegen Iran einen Angriff auf die US-Basis Camp Buehring in Kuwait durchgeführt und dabei US-Luftabwehrsysteme überwunden haben. Dazu gehörten unter anderem Patriot- und Kurzstreckenabwehrsysteme, Radarüberwachung sowie regionale Frühwarnsysteme.

    Der Angriff gilt als außergewöhnlich: Analysten sprechen davon, dass damit erstmals seit dem Koreakrieg wieder ein feindliches Luftfahrzeug eine größere US-Militärbasis erfolgreich getroffen habe. Als Vergleich wird ein nordkoreanischer Angriff vom 15. April 1953 auf die Insel Cho-do genannt. Seitdem verfügten die USA weitgehend über Luftüberlegenheit an ihren Stützpunkten.

    Der Vorfall stellt zudem die Darstellung infrage, Irans Luftwaffe sei zu Kriegsbeginn vollständig ausgeschaltet worden. Laut US-Quellen habe sich das F-5 in niedriger Höhe genähert und ungelenkte Bomben abgeworfen, wodurch Schwächen in auf Raketenabwehr ausgerichteten Sensorsystemen ausgenutzt worden seien. Militäranalysten bewerten den Angriff sowohl operativ als auch symbolisch als bedeutsam.

    Als wahrscheinlich eingesetztes Flugzeug gilt die iranische HESA Kowsar, eine im Inland weiterentwickelte Version der US-amerikanischen Northrop F-5. Das Muster basiert auf einem Entwurf aus den 1950er-Jahren, der in den 1960ern in Serie ging und vor der iranischen Revolution in den 1970er-Jahren an Iran geliefert wurde.

    Neben diesem Vorfall berichtet NBC News von umfangreichen Schäden an US-Stützpunkten in der Golfregion. Iranische Vergeltungsangriffe hätten Dutzende Ziele in mehreren Ländern getroffen, darunter Lagerhallen, Kommandostellen, Flugzeughangars, Satellitenkommunikationssysteme, Start- und Landebahnen sowie Radaranlagen. Die Reparaturkosten könnten sich demnach auf Milliardenhöhe belaufen.

    Zusätzlich hätten Drohnenangriffe weitere Schwächen offengelegt, darunter ein Angriff am 1. März auf ein taktisches Operationszentrum nahe dem kuwaitischen Hafen Shuaiba, bei dem sechs US-Soldaten getötet und mehr als 60 verletzt worden sein sollen. Analysten sehen darin Hinweise auf strukturelle Schwächen der US-Verteidigungs- und Logistiksysteme bei gleichzeitigen Mehrfachangriffen.

  • 12:30 Uhr

    Japan feiert Ankunft von US-Öltanker trotz Hormus-Blockade

    Japanische Fernsehsender berichteten am Sonntag ausführlich und in feierlicher Stimmung über die Ankunft eines einzelnen Öltankers mit US-Rohöl und werteten das Ereignis als "bedeutende Entwicklung" angesichts anhaltender Energiebedenken.

    Die Lage steht im Zusammenhang mit der anhaltenden Blockade beziehungsweise teilweisen Schließung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölhandel. Durch die Meerenge wird normalerweise rund ein Fünftel der globalen Öl- und LNG-Exporte transportiert. Die Einschränkungen haben den internationalen Energiemarkt stark unter Druck gesetzt und zu Versorgungsengpässen sowie stark schwankenden Preisen geführt. Viele Tanker müssen derzeit Umwege nehmen oder warten, was die Lieferketten erheblich verlangsamt.

  • 12:00 Uhr

    Irans Außenminister besucht Oman – erster Golfbesuch seit Kriegsbeginn

    Der omanische Sultan Haitham bin Tariq und Irans Außenminister Abbas Araghtschi haben bei einem Treffen in Maskat die jüngsten Entwicklungen in der Region sowie Vermittlungsbemühungen zur Beendigung des Iran-Krieges erörtert, wie die Oman News Agency berichtete.

    Die Gespräche fanden statt, nachdem Araghtschi am Wochenende den Vermittlungsbesuch in Pakistan ergebnislos beendet und US-Präsident Donald Trump zudem einen geplanten Besuch seiner Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Islamabad abgesagt hatte – zwei Rückschläge in Folge für die Friedensaussichten.

    Während des Treffens betonte der omanische Staatschef die Bedeutung von Dialog und Diplomatie, um regionale Herausforderungen zu bewältigen und den Frieden zu festigen.

    Zudem skizzierte er Wege, um diplomatische Bemühungen voranzutreiben, die auf nachhaltige politische Lösungen abzielen, und die Auswirkungen der Krisen auf die Bevölkerung der Region zu verringern.

    Araghtschi brachte die Anerkennung Irans für die Rolle Omans zum Ausdruck: bei der Unterstützung des Dialogs sowie der Förderung regionaler Sicherheit und Stabilität, insbesondere angesichts der aktuellen Spannungen.

    Der iranische Außenminister war am Samstagabend in Oman eingetroffen ‒ sein erster Besuch in einem Golfstaat seit Beginn des Krieges.

    Iran hatte nach den US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf die Islamische Republik am 28. Februar Hunderte Angriffe auf Golfstaaten durchgeführt. Diese richteten sich auch gegen zivile Infrastruktur, darunter Häfen und Energiezentren, was die Beziehungen zwischen den Golfstaaten und Iran weiter verschlechterte. Auch die maritime Infrastruktur Omans wurde getroffen und es kam zu Störungen im Frachtverkehr.

    Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, erklärte, Teheran messe den Beziehungen zu den Golfstaaten weiterhin "große Bedeutung" bei und bleibe "der Stärkung des gegenseitigen Vertrauens verpflichtet".

    "Die Beziehungen zwischen Oman und Iran sind ein Beweis für Irans ernsthaftes Streben nach respektvollen und für beide Seiten vorteilhaften Beziehungen zu seinen Nachbarn", fügte er hinzu.

    Maskat spielt traditionell eine wichtige Vermittlerrolle zwischen Iran und den USA.

    Araghtschi sollte nach seinem Besuch in Oman voraussichtlich erneut den Vermittler Pakistan besuchen und anschließend nach Russland weiterreisen, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr am Samstag berichtete.

  • 11:15 Uhr

    Iran verursachte größere Schäden an US-Basen als öffentlich bekannt

    Iran hat US-Stützpunkten und militärischer Ausrüstung im Nahen Osten seit Beginn der US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf das Land am 28. Februar offenbar größere Schäden zugefügt als bisher öffentlich bekannt. Das berichtete NBC News am Samstag unter Berufung auf Quellen.

    Dem Bericht zufolge seien die Schäden durch iranische Vergeltungsschläge auf US-Militärbasen in sieben Ländern der Region "deutlich schwerwiegender als öffentlich eingeräumt" und dürften Reparaturkosten in Milliardenhöhe verursachen.

    Iran habe Dutzende Ziele getroffen, darunter Lagerhallen, Kommandostellen, Flugzeughangars, Satellitenkommunikationsanlagen, Start- und Landebahnen, hochmoderne Radarsysteme sowie zahlreiche Flugzeuge, heißt es weiter.

    Das Pentagon habe bislang keine Details zum Ausmaß der Schäden veröffentlicht. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) habe sich zu Schadensbewertungen nicht geäußert.

    Laut dem Bericht äußerten einige republikanische Abgeordnete hinter verschlossenen Türen Unzufriedenheit mit hochrangigen Pentagon-Beamten, da diese weder Informationen zum Schadensausmaß noch Kostenschätzungen für Reparaturen vorgelegt hätten.

    "Niemand weiß etwas. Und das liegt nicht daran, dass nicht gefragt wird", wurde ein Mitarbeiter des Kongresses von NBC News zitiert. "Wir fragen seit Wochen nach und bekommen keine Details, obwohl das Pentagon einen Rekordhaushalt anfordert."

    Der Bericht deutet zudem darauf hin, dass die Schäden und die hohen Reparaturkosten die Debatte neu entfachen könnten, ob US-Stützpunkte so nahe an einem Rivalen wie Iran sinnvoll stationiert sind.

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