Nahost

Trump droht erneut Iran: Der nächste Angriff wird viel schlimmer sein

US-Präsident Donald Trump droht Iran erneut mit einem Angriff. Diesmal erwähnt er nicht die Proteste, sondern das Atomprogramm des Landes. Washington erwägt Medien zufolge "Präzisionsschläge" gegen "hochrangige" iranische Führung.
Trump droht erneut Iran: Der nächste Angriff wird viel schlimmer sein

Am Mittwoch drohte Donald Trump erneut auf seiner Plattform Truth Social, dass eine "Armada" auf dem Weg in den Iran sei. "Es handelt sich um eine größere Flotte als die, die nach Venezuela entsandt wurde." Sie sei "bereit, willens und in der Lage", ihre Mission zu erfüllen, drohte der US-Präsident dem Regime in Teheran.

Dabei warnte Trump, dass Iran an den Verhandlungstisch kommen solle, um ein Abkommen auszuhandeln. Für dieses müsse, wie Trump in Großbuchstaben schreibt, gelten: "KEINE NUKLEARWAFFEN". Er erinnerte an den jüngsten Militärschlag der USA in Iran und fügte hinzu: "Der nächste Angriff wird noch viel schlimmer sein! Lasst das nicht noch einmal geschehen!"

Die USA verstärken derzeit ihre militärische Präsenz im Nahen Osten, um die Drohkulisse gegen Iran auszubauen. Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln ist inzwischen im Persischen Golf eingetroffen. Der von einem Atomreaktor angetriebene Flugzeugträger transportiert normalerweise mehrere Tausend Soldaten sowie Dutzende Kampfflugzeuge und wird von Zerstörern der Marine begleitet.

Wie eine Quelle aus der Golfregion Middle East Eye (MEE) am 26. Januar mitteilte, erwägt Washington "Präzisionsschläge" gegen "hochrangige" iranische Beamte und Militärführer, die die USA für den "Tod von Demonstranten" verantwortlich machen.

"Die Schläge könnten bereits diese Woche erfolgen, aber dieser Zeitplan könnte sich noch ändern", heißt es in dem Bericht. Weiterhin wird darin erwähnt, dass die Gespräche zu diesem Thema innerhalb der Regierung von US-Präsident Donald Trump "chaotisch" verlaufen seien. Ein ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter sagte dem Nachrichtenportal gegenüber, dass Trump den Regimewechsel "nicht aufgegeben" habe.

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