Nahost

Lage in Iran: "Terrorzellen" zerschlagen, IRGC spricht von hybrider Kriegsführung Israels

Iran hat die Unruhen in dem Land als "eine Veränderung in der Strategie des Feindes" bezeichnet. Diese zeichne sich durch "verdeckte Bemühungen zur Untergrabung der inneren Stabilität" aus, anstatt Iran durch eine direkte Konfrontation zu unterwerfen. US-Präsident Donald Trump hat in den letzten Tagen wiederholt mit einer Intervention gedroht.
Lage in Iran: "Terrorzellen" zerschlagen, IRGC spricht von hybrider Kriegsführung Israels

Die iranische Polizei hat am Samstag bekannt gegeben, dass sie 100 Personen festgenommen habe, denen "Aufruhr und Störung der öffentlichen Sicherheit" vorgeworfen wird, und dass sie zwei bewaffnete Zellen im Westen Irans zerschlagen habe, wie die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim berichtete.

Die Festgenommenen wurden von der Polizei als "Randalierer und Störer der öffentlichen Sicherheit" bezeichnet, die in mehreren Städten der Provinz aktiv waren, berichtete Tasnim

Der Geheimdienst der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) hatte die jüngsten Entwicklungen am Freitag zuvor als "eine Veränderung in der Strategie des Feindes" bezeichnet. Diese zeichne sich durch verdeckte Bemühungen zur Untergrabung der inneren Stabilität aus, statt Iran durch direkte Konfrontation zu unterwerfen.

Der Erklärung zufolge "bestätigen die Erkenntnisse der Geheimdienste, dass der Feind von einer direkten Kriegsstrategie zu einer Strategie übergegangen ist, die darauf abzielt, die interne Struktur der Islamischen Republik durch Anstiftung zu Unruhen zu schwächen".

Laut dem Geheimdienst der IRGC ist dieser Wandel auf die gescheiterten Versuche zurückzuführen, Iran militärisch zu unterwerfen.

Iran sieht sich derzeit mit wachsenden Unruhen seitens der Bürger, die sich über die Wirtschaft beschweren, sowie mit externen Saboteuren konfrontiert, die versuchen, Instabilität zu schüren.

US-Präsident Donald Trump, der in den letzten Tagen wiederholt mit einer Intervention gedroht hat, postete am Samstag in den sozialen Medien: "Iran sehnt sich nach FREIHEIT, vielleicht wie nie zuvor. Die USA sind bereit zu helfen!!!"

Anfang Januar sprach der iranische Führer Ali Chamenei während eines Treffens mit den Familien der Opfer des jüngsten zwölftägigen Krieges über die Lage, während sich im ganzen Land Proteste und Ausschreitungen ausbreiteten. Das geistliche Oberhaupt Irans rückte die Demonstranten in die Nähe von US-Präsident Trump. An Trump gerichtet, sagte er, dessen Hände seien "mit dem Blut von mehr als tausend Iranern befleckt". Wie die bis 1979 in Iran herrschende Schah-Dynastie sei auch Trump "arrogant" und werde "gestürzt".

Der im Exil lebende Sohn des letzten Schahs von Iran hat sich zu einer prominenten Stimme der zersplitterten Opposition entwickelt. Nun hat er zum bislang deutlichsten Aufruf zur Ausweitung der Proteste zu einem Aufstand gegen das "Regime" aufgerufen.

Die iranische Menschenrechtsorganisation HRANA gibt an, dass mindestens 50 Demonstranten und 15 Sicherheitskräfte getötet und etwa 2.300 Menschen festgenommen wurden.

Mehr zum Thema - Bericht: Israel in höchster Alarmbereitschaft wegen möglicher US-Intervention in Iran

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