Nahost

Auch Monate nach Krieg mit Iran bestehen weiterhin Herausforderungen beim Wiederaufbau in Israel

Rund 700 Israelis haben ihr Zuhause verloren, nachdem iranische Raketen ihre Gebäude getroffen hatten. Doch den staatlichen Behörden fällt es schwer, eine Lösung für den Wiederaufbau der zerstörten Immobilien zu finden.
Auch Monate nach Krieg mit Iran bestehen weiterhin Herausforderungen beim Wiederaufbau in Israel

Fünf Monate nach dem Ende des Krieges mit Iran hat Israel immer noch mit den umfangreichen Schäden zu kämpfen, die während der zwölf Tage andauernden Kämpfe entstanden sind.

Laut TheMarker haben rund 700 Israelis ihr Zuhause verloren, nachdem iranische Raketen ihre Gebäude getroffen hatten. Doch die staatlichen Behörden haben Schwierigkeiten, eine Lösung für den Wiederaufbau der zerstörten Immobilien zu finden.

Anfang dieses Monats hat die Regierung einen Plan vorgestellt, dem zufolge beschädigte Häuser abgerissen und neu gebaut werden sollen, sodass die Bewohner entweder in die neuen Wohnungen einziehen oder diese zu ihrem neuen Wert verkaufen können.

Allerdings ist die Verabschiedung des Plans aufgrund von Konflikten zwischen der Regierung und ultraorthodoxen Parteien ungewiss. Diese waren Anfang des Jahres wegen Meinungsverschiedenheiten über die Wehrpflicht für ultraorthodoxe Jugendliche aus der Koalition ausgetreten.

"Bei der Grundsteuerbehörde wurden rund 50.000 Schadenersatzansprüche eingereicht, davon 39.000 für Schäden an Wohngebäuden. Laut Schätzungen israelischer Medien verursachten die iranischen Raketenangriffe insgesamt Schäden in Höhe von rund fünf Milliarden Schekel (1,53 Milliarden US-Dollar)."

Anfang dieses Monats berichteten unter anderem israelische Medien, dass seit dem Ausbruch des Krieges im Gazastreifen im Oktober 2023 fast 200.000 Menschen Israel verlassen hätten.

Ein neuer Bericht von Forschern der Universität Tel Aviv zeigt, dass ein großer Teil dieser Auswanderer junge Menschen aus den höheren sozioökonomischen Schichten Israels sind. Allein im vergangenen Jahr verließen fast 900 Ärzte das Land, zusammen mit mehr als 19.000 Menschen mit Hochschulabschluss und über 3.000 Ingenieuren. Laut dem Bericht sind 75 Prozent aller Auswanderer unter 40 Jahre alt.

Ein weiterer Report über Israels Hightech-Sektor stellte eine ähnlich bedeutende Abwanderungswelle fest. Allein im vergangenen Jahr wanderten demnach mehr als 8.000 Tech-Fachkräfte ins Ausland aus, vor allem in die USA, nach Kanada und Deutschland.

Mehr zum Thema - Medien: Iranischer Geheimdienstchef beschuldigt USA und Israel, ein Attentat auf Chamenei zu planen

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