Nahost

Israelische Frau spendet dreijährigem palästinensischem Jungen aus Gaza eine Niere

Eine Frau aus Israel hat einem dreijährigen Jungen aus dem Gazastreifen eine Niere gespendet. Die Spenderin äußerte die Hoffnung, dass ihr Schritt ein Beispiel gibt für Großzügigkeit in einem Land ständiger Konflikte.
Israelische Frau spendet dreijährigem palästinensischem Jungen aus Gaza eine NiereQuelle: www.globallookpress.com © Michael Nitzschke/imagebroker.com

Idit Harel Segal, eine Erzieherin aus Israel, machte sich zu ihrem 50. Geburtstag ein außerordentliches Geschenk. Sie beschloss, einem Fremden eine ihrer Nieren zu spenden. Inspiriert wurde sie durch Erinnerungen an ihren verstorbenen Großvater, einem Holocaust-Überlebenden. Dieser habe ihr immer gesagt, sie solle ein sinnvolles Leben führen und der jüdischen Tradition folgen, die besage, dass es keine wichtigere Pflicht gebe, als ein Leben zu retten.

Segal kontaktierte eine Organisation, die Spender und Empfänger miteinander verbindet. Empfänger der Niere der Frau wurde ein dreijähriger palästinensischer Junge aus dem Gazastreifen. In einem Brief an den Jungen schrieb Segal:

"Du kennst mich nicht, aber bald werden wir uns sehr nahe sein, weil meine Niere in deinem Körper sein wird. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass diese Operation erfolgreich verläuft und Du ein langes, gesundes und sinnvolles Leben führen wirst."

Die meisten Familienmitglieder waren gegen Segals Idee der Nierenspende. Als sie die Identität des Empfängers erfuhr, hielt sie dies einige Monate geheim.

Der Fall des Jungen aus Gaza war kompliziert. Um den Vorgang zu beschleunigen, wurde seinem Vater vom Krankenhaus mitgeteilt, dass der Junge ganz oben auf die Empfängerliste gesetzt würde, wenn der Vater einem israelischen Empfänger ebenfalls eine Niere spendet. Das Organ ging an eine israelische Mutter zweier Kinder.

Segal äußert die Hoffnung, dass ihr Schritt als ein Beispiel für Großzügigkeit in einem Land ständiger Konflikte wahrgenommen wird. Ihre Spende habe das Leben eines Kindes gerettet, eine zweite Spende generiert und neue Verbindungen zwischen Mitgliedern ständig in Zwietracht lebender Gruppen in einem der schwierigsten Konflikte der Welt hergestellt.

Mehr zum Thema – Ehemalige israelische Soldaten fordern Ende der Siedlergewalt gegen Palästinenser

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team