Nahost

Russland und Syrien beraten über Flüchtlingsrückkehr

Russland und Syrien beraten noch bis Mittwoch über die Rückkehr von Flüchtlingen in ihre syrische Heimat. In Damaskus kamen am Montag die Delegationen beider Länder zusammen.

Die Gespräche können als Fortführung der Internationalen Konferenz zur Rückkehr von Flüchtlingen vom November vergangenen Jahres gesehen werden. Syrien spricht von einem großen Erfolg, dass bereits erste Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Bei der Anreise am vergangenen Wochenende brachte Lawrentjew insgesamt 160 Tonnen Hilfsgüter aus Russland mit. Darunter sind allein 250.000 Dosen des Corona-Impfstoffs Sputnik Lite und wichtige Medikamente für das schwer zerstörte Syrien.

Laut den Vereinten Nationen gibt es in Syrien so wenig zu essen wie nie zuvor seit Beginn des Krieges. Insgesamt sollen 12,4 Millionen Menschen Probleme haben, sich ausreichend zu ernähren. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind außerdem momentan noch mehr als 5 Millionen Syrer weltweit auf der Flucht.

Auch Deutschland unterstützt notleidende Menschen in Syrien seit Jahren, allerdings nur in dem verhältnismäßig kleinen Teil des Landes, der nicht unter Kontrolle der Regierung steht. Im vergangenen Jahr sagte die Bundesrepublik mehr als 1,5 Milliarden Euro zu. Im Vergleich: Die wirtschaftlichen Kosten des Konflikts in Syrien belaufen sich nach zehn Jahren Dauer laut eines Berichts der internationalen Kinderhilfsorganisation World Vision auf 1,2 Billionen US-Dollar.

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