Asien

Wegen Coronavirus: Starbucks schließt Geschäfte in chinesischer Provinz Hubei

Nach McDonald's hat nun auch die Kaffekette Starbucks seine Geschäfte und Lieferdienste in der chinesischen Provinz Hubei aufgrund des Coronavirus geschlossen. Der Schritt sei aufgrund "gesundheitlicher Bedenken" für die Kunden und Mitarbeiter des Unternehmens erfolgt.
Wegen Coronavirus: Starbucks schließt Geschäfte in chinesischer Provinz HubeiQuelle: Reuters © Mike Blake

Starbucks hat alle Geschäfte und Lieferdienste in der chinesischen Provinz Hubei geschlossen, da die chinesischen Gesundheitsbehörden sich zurzeit darum bemühen, das tödliche Coronavirus einzudämmen, das aus der Provinzhauptstadt Wuhan stammt.

Die Entscheidung der Kaffeekette, den Betrieb für die Dauer des einwöchigen chinesischen Frühlingsfestes auszusetzen, sei durch "gesundheitliche Bedenken" für ihre Kunden und Mitarbeiter ausgelöst worden, erklärte das Unternehmen in einem Beitrag in den sozialen Medien.

Der Schritt erfolgt kurz nach der Ankündigung von McDonald's, den Betrieb in fünf Städten der Provinz Hubei einzustellen. Der Fast-Food-Riese teilte mit, dass die vorübergehenden Schließungen "aus Gründen der Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden" erfolgt seien.

Der auf Wuhan zurückgehende Ausbruch hat sich über China ausgebreitet und nun Europa, die Vereinigten Staaten und Australien erreicht. Mindestens 41 Menschen in China sind dem tödlichen Virus erlegen, während schätzungsweise 1.300 weitere weltweit infiziert wurden.

Die chinesischen Behörden haben die Quarantäne von Wuhan auf die nahe gelegenen Städte ausgedehnt und somit 36 Millionen Menschen unter Quarantäne gestellt.

Mehr zum Thema - Coronavirus in China: Millionen Menschen faktisch unter Quarantäne gestellt

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