Asien

Hongkong: Mob prügelt Reinigungsarbeiter hirntot

Die Proteste in Hongkong haben laut lokalen Medien ihr erstes Todesopfer gefordert. Der Mob, der seit Monaten die Bürger der chinesischen Stadt terrorisiert, prügelte so schwer auf einen Reinigungsarbeiter der Stadtverwaltung ein, dass bei ihm später der Hirntod eintrat.
Hongkong: Mob prügelt Reinigungsarbeiter hirntotQuelle: Reuters

Ein Mitarbeiter des Lebensmittel- und Umweltamtes der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong befindet sich in einem extrem kritischen Zustand, nachdem mutmaßlich Hooligans der sogenannten "Demokratie"-Bewegung ihn mit einem schweren Objekt am Kopf trafen, wie die Hongkonger Lokalregierung bekannt gab. Chinesische Medien berichteten, dass es sich um einen circa 70-jährigen Reinigungsarbeiter handelte. Bei ihm soll der Hirntod festgestellt worden sein: Eine Genesung wäre demnach ausgeschlossen.

Ein Sprecher der Sonderverwaltungszone erklärte, dass die Behörden im Kontakt mit der Familie des Opfers stehen, wie die chinesische Zeitung Global Times berichtete. Der Sprecher machte zudem seiner Empörung über die feindseligen Handlungen der Randalierer Luft. Die Polizei werde die Verantwortlichen zur Strecke bringen.

Im Internet kursiert ein Video, das zeigt, wie eine Gruppe schwarzgekleideter Randalierer Ziegel oder ähnliche Gegenstände werfen, die den Mann am Kopf treffen. Er fällt anschließend zu Boden und wird von Passanten weggetragen. Zuvor soll der Reinigungsarbeiter versucht haben, die Straße zu reinigen.

Seit Monaten greifen angebilche "Demokratieaktivisten" wahllos Hongkonger Regierungsunterstützer, Festlandchinesen sowie Passanten, die ihren Unmut über die Randalen äußern, an. Erst vor wenigen Tagen zündeten die Randalierer einen Mann an.

Die Randalierer treiben derweil ihr Unwesen weiter. Am Donnerstagmorgen (Ortszeit) sollen mehrere von ihnen von der Hongkonger Polytechnischen Universität aus Pfeile auf mehrere Polizisten abgefeuert haben.

Die Lokalregierung appellierte an die Bürger der Stadt, Ruhe zu bewahren und sich von gewalttätigen Auseinandersetzungen fernzuhalten.