Asien

Putin: Dauerhafter Freundschaftsvertrag mit Mongolei hebt Beziehungen auf neue Ebene

Vor seiner Reise in die Mongolei gab der russische Präsident einer mongolischen Zeitung ein Interview. Er wies darauf hin, dass während seines Besuches in Ulaanbaatar ein Abkommen unterzeichnet wird, das die bilateralen Beziehungen auf eine neue Ebene heben soll.
Putin: Dauerhafter Freundschaftsvertrag mit Mongolei hebt Beziehungen auf neue EbeneQuelle: Sputnik

Die Beziehungen zwischen Russland und der Mongolei werden nach der Unterzeichnung eines dauerhaften bilateralen Abkommens über Freundschaft und umfassende strategische Partnerschaft eine neue Dimension erreichen. Das erklärte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Interview, welches am Montag auf der Kreml-Website veröffentlicht wurde.

In einem Interview mit der mongolischen Tageszeitung Udriin Sonin vor seinem Besuch in der Hauptstadt Ulaanbaatar sagte Putin, dass er in der Mongolei Perspektiven für eine weitere Förderung der für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit erörtern werde. Dies schließe die Umsetzung des mittelfristigen Programms für die strategische Zusammenarbeit zwischen Russland und der Mongolei ein. Das russische Staatsoberhaupt sagte:

Am Ende des Besuchs werden wir einen zwischenstaatlichen Vertrag über freundschaftliche Beziehungen und eine umfassende strategische Partnerschaft unterzeichnen, der unsere bilateralen Beziehungen auf eine grundlegend neue Ebene heben wird.

Er fügte hinzu, dass das Dokument, das auf dem Vertrag über freundschaftliche Beziehungen und Zusammenarbeit von 1993 basiert, kein Ablaufdatum haben wird.

Putin betonte, dass die beiden Staaten eine lange Geschichte der für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit haben. In diesem Jahr jährt sich beispielsweise der Beginn des zwischenstaatlichen Joint Ventures der Ulaanbaatar Eisenbahn zum siebzigsten Mal, womit die Entwicklung der Ländereien der Mongolei mit sowjetischer Hilfe vor 60 Jahren begann. Der russische Präsident betonte:

Heute ist die russisch-mongolische Zusammenarbeit umfassend und multilateral und umfasst die Bereiche Politik, Handel, Wirtschaft, Investitionen, Finanzen, Landwirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Sport.

Der russische Staatschef soll am Abend des 2. September in der Mongolei eintreffen, um an den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des gemeinsamen Sieges über die japanischen Streitkräfte am Fluss Chalchin Gol im Jahr 1939 teilzunehmen. Zuvor verkündete Kremlberater Juri Uschakow, dass der neue Vertrag am 3. September von Putin und seinem mongolischen Amtskollegen Chaltmaagiin Battulga nach ihren Gesprächen in Ulaanbaatar unterzeichnet werde.

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