Twitter hat 936 Accounts gesperrt, die nach Überzeugung der Plattform chinesischen Ursprungs sind. Sie hätten zum Ziel gehabt, die Proteste in Hongkong zu unterminieren. Seit Juni finden dort Massenproteste gegen bestimmte Gesetze und den Einfluss Chinas statt.
Demonstranten schützen sich mit Regenschirmen gegen Tränengas, Hongkong, China, am 28. Juli 2019
Westliche Medien beschreiben die teils sehr großen Kundgebungen als Bewegung für Demokratie und Freiheit. In Wirklichkeit dürfte die Motivation jedoch wesentlich komplexer sein. Nicht zuletzt die Vereinigten Staaten haben ein großes Interesse an einem gespannten Verhältnis zwischen Hongkong und China.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.