Asien

UNO-Generalsekretär hofft auf Gespräche zur Deeskalation mit Indien und Pakistan

Bislang gab es keine Gespräche zwischen dem UNO-Generalsekretär und den Premierministern Indiens und Pakistans. Mit Sorge beobachten die Vereinten Nationen den Konflikt zwischen den beiden Atommächten.
UNO-Generalsekretär hofft auf Gespräche zur Deeskalation mit Indien und Pakistan Quelle: Reuters © Eduardo Munoz

Ein Selbstmordattentat am 14. Februar im umkämpften Kaschmir auf indische paramilitärische Polizisten ließ den Konflikt zwischen den beiden Atommächten Indien und Pakistan wieder aufflammen. Mindestens 40 Menschen starben. Daraufhin flog Indien am 26. Februar Angriffe auf das Trainingslager der islamistischen Kämpfer der Terrorgruppe Jaish-e-Mohammed (JeM) auf pakistanischem Gebiet.

Diese hatten die Verantwortung für das Attentat übernommen. Der Angriff auf das Trainingslager von JeM in Balakot zog nach Angaben Islamabads keine Opfer nach sich. Die indischen Luftstreitkräfte veröffentlichten Satellitenbilder, welche die Anlage vor- und nach dem Angriff zeigten. Die internationalen Medien teilten die Ansicht der pakistanischen Regierung. Den Ersthelfern, die vor Ort eintrafen, wurden ihre Mobiltelefone abgenommen. 

Pakistan reagierte mit dem Abschuss einer indischen MiG-21 und nahm den Piloten kurzzeitig fest. Indien sieht Islamabad in der Schuld, Terroristen zu beherbergen und das Selbstmordattentat forciert zu haben. Augenzeugen sprachen von zahlreichen Opfern. 

Der UNO-Generalsekretär Antonio Guterres beobachtet die Entwicklungen zwischen Indien und Pakistan. Sein Sprecher, Stéphane Dujarric, wies darauf hin, dass das Büro von Guterres für Gespräche beider Parteien zugänglich sei: 

Der Generalsekretär und seine Mitarbeiter haben Kontakt zu den Parteien auf verschiedenen Ebenen. Wir beobachten die Situation ständig und stehen den Parteien zur Verfügung. 

Bislang gab es keine Gespräche des Generalsekretärs mit dem indischen Premierminister Narendra Modi, oder dem pakistanischen Premierminister Imran Khan. Seine Sorge habe Guterres Vertretern beider Parteien mitgeteilt, jedoch nicht auf höchster politischer Ebene. 

Der ehemalige pakistanische Präsident Pervez Musharraf ist der Ansicht, Pakistan habe in seiner Amtszeit, mittels der Geheimdienste, die Terrorgruppe Jaish-e-Mohammed genutzt, um Attentate in Indien auszuführen. Von der Regierung erhoffe er sich ein härteres Vorgehen gegen Terroristen im Land. 

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