
DVRK soll erneut mindestens eine ballistische Rakete abgefeuert haben

Die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) soll am frühen Morgen (Ortszeit) mindestens eine ballistische Rakete abgefeuert haben. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf den Generalstab in Seoul mitteilte, sei der Start in der Nähe der Hafenstadt Wŏnsan erfolgt. Die Rakete sei gen Osten, das heißt in die Richtung des Japanischen Meeres, geflogen. Das südkoreanische Militär schloss in diesem Zusammenhang weitere Raketentests nicht aus und verschärfte nach eigenen Angaben die Überwachung. Dabei wurde betont:
"Die Republik Korea, die USA und Japan erhalten ihre volle Kampfbereitschaft aufrecht, wobei sie Informationen über den jüngsten Raketenstart in der DVRK austauschen."
Auch das Verteidigungsministerium in Tokio bestätigte den Raketenstart am frühen Mittwochmorgen. Der japanische Sender NHK berichtete unter Berufung auf die Militärbehörde, dass der Start gegen 6 Uhr (Ortszeit) erfolgt sei. Die Rakete sei schon nach rund zehn Minuten außerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone Japans abgestürzt, indem sie 690 Kilometer zurückgelegt und eine Flughöhe von 90 Kilometern erreicht habe. Dies sei bereits der siebte Raketenstart seit dem Jahresbeginn gewesen.

Japans Verteidigungsminister Shinjirō Koizumi erklärte vor Journalisten, dass Tokio über die Botschaft in der chinesischen Hauptstadt Peking der DVRK entschiedenen Protest bekundet habe. Die wiederholten Raketenstarts der DVRK bedrohten ihm zufolge den Frieden und die Sicherheit in der Region.
Beobachter bringen den jüngsten Raketenstart mit kommenden Manövern der USA und Südkorea in Verbindung. Die beiden Länder bereiten sich momentan auf die regelmäßige Militärübung Ulchi Freedom Shield vor. Die DVRK hat erst kürzlich ihre Durchführung entschieden verurteilt.
Mehr zum Thema – "Billigere Waffen benötigt": Pentagon will den US-Rüstungskomplex neu strukturieren
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.