Asien

16 Todesstrafen für Telefonschwindler: China zerschlägt zwei große Betrügergangs

Abzocke am Telefon kennt keine Staatsgrenzen. Mit Hunderten von Maschen bringen Schwindler, die oft vom Ausland agieren, unachtsame Menschen um Geld. Auch für China ist das ein Problem. Die örtliche Justiz geht gegen Kriminelle unter anderem mit Todesstrafen vor.
16 Todesstrafen für Telefonschwindler: China zerschlägt zwei große BetrügergangsQuelle: www.globallookpress.com © Wang Peng/Xinhua

Das Oberste Volksgericht der Volksrepublik China (SPC) hat am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Peking einen wichtigen Erfolg im Kampf gegen Telefon- und Online-Betrüger gefeiert. Demnach gingen im Land die Prozesse gegen zwei große Gangs zu Ende, die aus dem Nachbarland Myanmar agiert hatten. Das SPC lobte dabei die Richter für "strenge, effiziente und umfassende Strafen". Denn dadurch würden die persönliche Sicherheit und das Eigentum der Bevölkerung wirksam geschützt, hieß es.

Laut Statistiken wurden bis Ende 2025 landesweit erstinstanzliche Verfahren in mehr als 27.000 Fällen im Zusammenhang mit der Telefon- und Online-Abzocke aus Myanmar abgeschlossen. Dabei wurden mehr als 41.000 Angeklagte verurteilt. Besonders harte Strafen bekamen allerdings die Spitzen der Schwindlergangs Ming und Bai, die sich vor allem im Norden des Nachbarlandes eingenistet hatten. Für 23 Angeklagte lautete das Urteil auf lebenslänglich. 16 Kriminelle wurden sogar zur Todesstrafe verurteilt. Dank der drakonischen Vorgehensweise der chinesischen Behörden wurden die beiden Banden komplett zerschlagen.

Dem SPC zufolge hatten Gerichte im Zeitraum von 2021 bis 2025 landesweit mehr als 159.000 Verfahren wegen Telefon- und Online-Betrugs abgeschossen und dabei mehr als 338.000 Angeklagte verurteilt.

Obwohl die Zahl der Betrugsfälle von Jahr zu Jahr weiterhin zunimmt, hat sich das Wachstumstempo zuletzt merklich verlangsamt. Die chinesische Justiz wertet dies als Beweis für ihre Bemühungen im Kampf gegen solche Verbrechen.

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