Asien

Kim Jong-un: Ziel der nuklearen Abschreckung erfolgreich erreicht

Jahrelang hat die DVRK auf die nukleare Abschreckung hingearbeitet. Nun ist dieses Ziel laut Kim Jong-un erreicht. Trotzdem gibt das Land die Aufrüstung nicht auf. Pjöngjang sieht Washington zwar noch als Feind, hält aber die Normalisierung des Verhältnisses für möglich.
Kim Jong-un: Ziel der nuklearen Abschreckung erfolgreich erreicht© Urheberrechtlich geschützt

Vom 19. bis zum 25. Februar hat in Pjöngjang der IX. Kongress der Partei der Arbeit Koreas stattgefunden. Der Staatschef Kim Jong-un fasste die Ergebnisse des Events zusammen und machte einige wichtige Erklärungen in Bezug auf die Außenpolitik der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK). Unter anderem sagte er, dass das asiatische Land das Ziel der nuklearen Abschreckung erfolgreich erreicht habe. Die Nachrichtenagentur KCNA zitierte den DVRK-Führer mit den Worten:

"Die unumkehrbare und anhaltende Festigung des Status der DVRK als Atommacht ist von höchster strategischer Bedeutung."

Man habe die "unerlässliche" Aufgabe, die DVRK in eine wahre Atommacht zu verwandeln, "brillant" erfüllt. Pjöngjang sei jetzt im Stande, unverzüglich auf jede beliebige Attacke zu reagieren und seine Feinde von Kriegsplänen abzubringen. Kim hob hervor:

"Unsere Atomstreitkräfte erfüllen jetzt verantwortungsvoll ihre Mission, jeden beliebigen Angriffskrieg physisch und wirksam abzuwenden."

Trotz dieser Erfolge bei der nuklearen Abschreckung werde das Land weiterhin seine Streitkräfte entwickeln, solange es in der Welt Atomwaffen gebe und der "US-Imperialismus" seine Manöver gegen die DVRK fortsetze.

Kim verwies in diesem Zusammenhang auf das Selbstverteidigungsrecht und begründete damit, dass sich die Sicherheitslage in der Region immer weiter verschlimmere. Immerhin signalisierte er seine Bereitschaft, die Beziehungen zu den USA zu normalisieren. Von Washington forderte Kim aber, die Feindseligkeiten gegenüber Pjöngjang aufzugeben:

"Die Zukunft der Beziehungen zwischen den USA und der DVRK hängt ganz vom Verhalten der USA ab. Ob ein friedliches Nebeneinander oder eine ewige Konfrontation – wir sind auf alles gefasst."

Für den Ernstfall verfüge Pjöngjang nämlich über genug Mittel und Methoden, um Washington die Stirn zu bieten, so Kim.

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