
"Totale Vernichtung": China warnt Taiwan vor militärischen Provokationen

Das Verteidigungsministerium in Peking hat eine unzweideutige Warnung an die Behörden in Taiwan geschickt, welche die Volksrepublik China als separatistisch betrachtet. Auf die Frage eines Reporters nach den Plänen von Taipeh, auf Inseln in der Taiwanstraße Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS aus US-Produktion zu stationieren, antwortete der Behördensprecher Jiang Bin bei einer Pressekonferenz am Dienstag, dass die Ideen der selbsterklärten Republik China – wie etwa die fortdauernde Stationierung von Waffen oder die sogenannten "präventiven Attacken" – "immer absurder und selbstgefälliger" werden. In diesem Sinne betonte der ranghohe Militär:
"Jede bewaffnete separatistische Einheit von Taiwan, die es wagt, Feindseligkeiten zu provozieren, muss unvermeidlich mit einer totalen Vernichtung rechnen."

Zuvor waren Berichte aufgetaucht, wonach die taiwanischen Streitkräfte auf den Inselgruppen Penghu und Dongyin in der Taiwanstraße HIMARS-Raketenwerfer stationieren wollen, die in diesem Fall Einheiten der Volksarmee in den Provinzen Fujian und Zhejiang erreichen und sogar "präventive Schläge" gegen Festlandchina ermöglichen könnten.
Taiwan betrachtet sich seit 1949 als unabhängig. Die Regierung in Peking sieht die Republik China (Taiwan) hingegen als untrennbaren Teil der im Jahr 1949 gegründeten Volksrepublik China an. Diese Sicht teilt auch der Großteil der internationalen Gemeinschaft. Nur wenige Länder erkennen die Regierung in Taiwan als unabhängig an. Peking hat wiederholt in Aussicht gestellt, die Insel unter seine Kontrolle zu bringen – wenn nötig auch unter Einsatz seiner Streitkräfte.
Mehr zum Thema - Litauen gesteht "großen Fehler" im Umgang mit China ein
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.