Asien

US-Behörden stoppen Export von Nvidia-KI-Chips nach China

Trotz eines Deals zwischen Nvidia-CEO Jensen Huang und Präsident Trump bleibt dem US-Unternehmen der Zugang zum chinesischen Markt verwehrt: Die US-Regierung blockiert die Ausfuhr der H200-KI-Chips weiterhin mit einer laufenden nationalen Sicherheitsprüfung der Exportlizenzen.
US-Behörden stoppen Export von Nvidia-KI-Chips nach China

Die Verkäufe von Nvidia-H200-KI-Chips nach China warten noch auf die endgültige Genehmigung aus Washington, fast zwei Monate nachdem Donald Trump die Exporte freigegeben hatte. Das US-Außenministerium besteht darauf, zuvor eine nationale Sicherheitsprüfung durchzuführen, bevor es die Lizenzen für chinesische Kunden erteilt.

Solange unklar bleibt, ob sie die Lizenzen erhalten oder unter welchen Bedingungen eine Genehmigung erteilt wird, bestellen chinesische Kunden keine H200-Chips bei Nvidia, berichteten mit den Gesprächen vertraute Personen der Financial Times.

Im Dezember vermittelte der CEO von Nvidia, Jensen Huang, einen Durchbruch mit dem US-Präsidenten, der die Hoffnung weckte, dass Nvidia bald wieder Zugang zu einem Markt erhalten könnte, den Huang auf jährlich bis zu 50 Milliarden US-Dollar schätzt.

Die US‑Handelsbehörde hat ihre Analyse abgeschlossen, doch das Außenministerium drängt auf strengere Auflagen, um sicherzustellen, dass die Chips nicht von Chinas Militär oder Geheimdiensten missbraucht werden. Nvidia hatte seine Produktionskette bereits hochgefahren, weil mit hoher Nachfrage aus China gerechnet wurde, doch einige Lieferanten haben inzwischen die Produktionen gestoppt, weil sich die Freigabe verzögert.

Das US-Abkommen vom Dezember, das auch für Nvidia-Konkurrent AMD gilt, erlaubt den USA, 25 Prozent der Verkaufserlöse einzubehalten, und führte gleichzeitig strenge Kriterien für die Genehmigung von Exportlizenzen ein.

Die chinesischen Aufsichtsbehörden prüfen derzeit, ausgewählten Technologieunternehmen einen begrenzten Zugang zu H200-Chips zu gewähren. Die detaillierten Bedingungen sind jedoch noch offen, da abgewartet wird, ob US-Lizenzen erteilt werden. Parallel dazu bereiten chinesische Unternehmen alternative Beschaffungspläne vor, da sie sich nicht auf die Lieferung großer Mengen der H200-Chips nach China verlassen können.

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