Asien

Medienberichte: Apple plant Verlagerung eines Teils der Produktion aus China

Apple plant, einen Teil seiner Produktion aus China zu verlagern. Demnach zieht das Unternehmen Vietnam oder Indien als Alternativen in Betracht. Dazu wird Apple durch strenge COVID-19-Beschränkungen in China und Befürchtungen von Versorgungsunterbrechungen gedrängt.
Medienberichte: Apple plant Verlagerung eines Teils der Produktion aus ChinaQuelle: Gettyimages.ru © VCG/VCG

Apple versuche, die Produktion seiner Produkte außerhalb Chinas auszuweiten. Das hat die Zeitung The Wall Street Journal (WSJgeschrieben.

Nach Angaben des WSJ sind die Versuche des US-Unternehmens mit den strengen verbraucherfeindlichen Beschränkungen in China und der Angst vor Lieferunterbrechungen verbunden. Weitere Gründe seien die Spannungen zwischen dem Westen und China wegen Pekings Weigerung, Russlands Militäraktion in der Ukraine zu verurteilen, und die Unterdrückung der Uiguren in Chinas autonomem Gebiet Xinjiang.

Apple erwäge Vietnam oder Indien als Alternativen, heißt es in der Zeitung.

Mehr als 90 Prozent der Produkte von Apple, darunter iPhone, MacBook und iPad, werden in China hergestellt.

Apple hatte bereits im Sommer 2019 erwogen, einen Teil seiner Produktion von China in andere Länder zu verlagern. Damals hatte das Unternehmen die chinesischen Zulieferer gebeten, die Kosten für die Verlagerung von 15 bis 30 Prozent der Produktion zu berechnen.

Wie die Zeitung Nikkei Asia damals berichtet hatte, war die Entscheidung von Apple sowohl durch den Handelskonflikt zwischen China und den USA als auch durch die niedrige Geburtenrate, die steigenden Arbeitskosten und die mit der Zentralisierung der Produktion in einem Land verbundenen Risiken ausgelöst worden. Zu den Ländern, in die Apple seine Produktion verlagern könnte, gehören Mexiko, Indien, Vietnam, Indonesien und Malaysia. Nikkei Asian merkte an, dass es bis zu drei Jahre dauern werde, bis Apple seine Produktion diversifiziere.

Mehr zum ThemaBrüssel wirft Apple Wettbewerbsverstoß vor

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team