Asien

Philippinischer Chefdiplomat wird deutlich: "Verp*ss dich, China!"

Der philippinische Außenminister Teodoro Locsin Jr. fand gegenüber China am Montag sehr undiplomatische Worte angesichts der Anwesenheit chinesischer Schiffe in heimatlichen Gewässern. Er forderte die chinesische Marine auf Twitter unmissverständlich zum Abzug auf.
Philippinischer Chefdiplomat wird deutlich: "Verp*ss dich, China!"Quelle: www.globallookpress.com © Joseph Dacalanio/ZUMA Press

Der philippinische Spitzendiplomat hat China am Montag aufgefordert, sich aus seinen Gewässern zu "verp*ssen", nachdem Manila erneut gegen Pekings Anwesenheit im Scarborough Riff protestierte.

Der Minister für auswärtige Angelegenheiten, Teodoro Locsin Jr., fragte sich, was China mit "seiner Freundschaft" zu den Philippinen mache, da es sich weigere, Manilas Aufforderung zu befolgen, seine Schiffe aus der Westphilippinischen See abzuziehen.

"China, mein Freund, wie höflich kann ich es ausdrücken? Mal sehen… O…VERP*SS DICH. Was tust du unserer Freundschaft an? Du. Nicht wir. Wir versuchen es. Du. Du bist wie ein hässlicher Trottel, der seine Aufmerksamkeit einem gut aussehenden Kerl aufzwingt, der ein Freund sein will; aber nicht um eine chinesische Provinz zu gründen.

Locsin legt nach: "Er hat keine Gebärmutter. Wenn er versuchen würde, eine chinesische Provinz zu zeugen, wäre das bestenfalls ein Haufen Sch**ße und das Ende des Regimes."

China antwortete am Dienstag auf die provokativen Äußerungen aus Manila. Wang Wenbin, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, erklärte:

"Wir hoffen, dass bestimmte Personen auf der philippinischen Seite grundlegende Manieren beachten und sich so verhalten, wie es ihrem Status entspricht."

China fordere die philippinische Seite auf, Chinas Souveränität und Gerichtsbarkeit über die Huangyan-Insel ernsthaft zu respektieren und keine Aktionen zu unternehmen, die die Situation in der Region verkomplizieren könnten. Wang sagte, dass die Huangyan-Insel Chinas Territorium sei und die angrenzenden Gewässer unter Chinas Gerichtsbarkeit stünden.

Manila sagte am Montag, es protestiere gegen die "kriegerischen" Aktionen der chinesischen Küstenwache gegen die philippinische Küstenwache in Bajo de Masinloc (Scarborough-Riff), wo sie Souveränität und Gerichtsbarkeit genießt.

Jahrelanger Konflikt wird schärfer

Das Verteidigungsministerium beschuldigte die chinesischen Schiffe des Beschattens, des Blockierens, der gefährlichen Manöver und "Provokationen über Funk" in diesem Gebiet am 24. und 25. April. Bajo de Masinloc ist ein ringförmiges Korallenriff mit aus dem Wasser ragenden Felsen, das eine fischreiche Lagune umschließt.

Obwohl Bajo de Masinloc innerhalb des philippinischen Festlandsockels und der ausschließlichen Wirtschaftszone liegt, hat China seit einem Seegefecht im Jahr 2012, das als einer der Katalysatoren für Manilas rechtliche Anfechtung von Pekings weitreichenden Ansprüchen im Südchinesischen Meer diente, die effektive Kontrolle darüber. Ein von den Vereinten Nationen unterstütztes Schiedsgericht entschied zugunsten der Philippinen, aber China weigerte sich, dies anzuerkennen.

"Die Durchführung von maritimen Patrouillen und Trainingsübungen durch die Philippinen in diesen Gebieten ist ein legitimer und routinemäßiger Akt eines souveränen Landes in seinem Territorium und seinen Hoheitsgewässern und ist Teil der administrativen Verantwortung der Philippinen", sagte das Außenministerium.

"Die Philippinen fordern China auf, seine Schiffe um das Bajo de Masinloc zurückzuziehen und die philippinische Souveränität zu respektieren", sagte es. Chinas Anspruch auf "Souveränität" ist ohne Grundlage unter dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, sagte das Ministerium.

China erklärte, dass die Gruppe von Schiffen um den Flugzeugträger Shandong vor Kurzem im Südchinesischen Meer für Übungen zur Behauptung der "Souveränität" diente.

Es sei eine Routineübung gewesen, erläuterte Gao Xiucheng, ein Sprecher der Marine der Volksbefreiungsarmee, dem staatlichen Fernsehsender CGTN. Gao nannte nicht das Gebiet, in dem das Training stattfand.

"Es ist völlig legitim und vorteilhaft bei der Verbesserung der Fähigkeit des Landes, die nationale Souveränität und Sicherheit aufrechtzuerhalten," wurde Gao in einer Erklärung zitiert.

Mehr zum ThemaDeutschland will neue Mini-Macht im Pazifik werden

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team