Lateinamerika

El Salvador verweist alle venezolanischen Diplomaten des Landes

Die Regierung von El Salvador hat beschlossen, alle von Nicolás Maduro entsandten venezolanischen Diplomaten auszuweisen. Das diplomatische Korps habe 48 Stunden Zeit, um das zentralamerikanische Land zu verlassen, steht im Beschluss der salvadorianischen Staatsführung.
El Salvador verweist alle venezolanischen Diplomaten des LandesQuelle: Reuters

El Salvadors Staats- und Regierungschef Nayib Bukele hat in der Nacht zum Sonntag auf Twitter einen Erlass veröffentlicht, wonach alle von Nicolás Maduro ernannten venezolanischen Diplomaten innerhalb von 48 Stunden das zentralamerikanische Land verlassen sollen. Die salvadorianische Regierung begründete den Schritt mit ihrem Wunsch, konsequent und im Einklang mit den wiederholten Erklärungen von Präsident Nayib Bukele zu handeln, wonach die Regierung von Nicolás Maduro illegitim sei. Darüber hinaus wurde in dem Dokument auf den Bericht der Hohen UN-Kommissarin für Menschenrechte Michelle Bachelet hingewiesen, der systemhafte Menschenrechtsverletzungen in Venezuela bestätigt habe. Gleichzeitig bestätigte die Regierung von El Salvador, dass sie Juan Guaidó als legitimen Interims-Präsidenten von Venezuela anerkenne. Man erwarte daher demnächst in San Salvador neue diplomatische Vertreter aus Venezuela.

Der US-Botschafter in El Salvador, Ronald Johnson, "applaudierte" auf Twitter zu der Entscheidung der salvadorianischen Staatsführung und betonte, dass das Land "auf der richtigen Seite der Geschichte" stehe.

Die venezolanische Regierung reagierte bislang nicht auf die Entscheidung des zentralamerikanischen Landes.

Mehr zum Thema"Abhängig von humanitärer Hilfe": IKRK-Präsident zur aktuellen Lage im Jemen und Venezuela (Video)

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team