Lateinamerika

Argentinien und USA: Kooperation bei kritisch wichtigen Mineralien

Je weiter sich die Technologien entwickeln, desto wichtiger werden Mineralien, die den Fortschritt und die Vorherrschaft ermöglichen. Unter Donald Trump legen die USA besonders viel Wert auf Bodenschätze und schließen Rohstoffdeals mit anderen Ländern, darunter Argentinien.
Argentinien und USA: Kooperation bei kritisch wichtigen Mineralien© X / @DeputySecState

Argentinien und die USA haben ein Abkommen über die Zusammenarbeit bei kritisch wichtigen Mineralien unterzeichnet. Die Zeremonie fand am Mittwoch während des Besuchs des argentinischen Außenministers Pablo Quirno in Washington statt. In der US-Hauptstadt traf er sich zu diesem Zweck unter anderem mit US-Vize-Außenminister Christopher Landau.

Die beiden Länder haben sich darauf verständigt, Investitionen in die Förderung sowie die Verarbeitung strategischer Ressourcen und den Handel damit zu fördern. Als Ziel wurde außerdem eine sichere, nachhaltige und wettbewerbsfähige Versorgung der globalen Wirtschaft mit Bergbauerzeugnissen genannt. In einer entsprechenden Erklärung des argentinischen Außenministeriums hieß es, dass langfristige Investitionen dazu beitragen würden, den wachsenden globalen Bedarf zu decken und den Einsatz von Spitzentechnologien zu ermöglichen.

In dem Text wurde besonders hervorgehoben, dass das Abkommen für Argentinien ein wirtschaftliches Wachstum mit sich bringen könnte. Das Außenministerium in Buenos Aires führte Statistiken an, wonach die Exporte des heimischen Bergbaus im Jahr 2025 einen Rekordwert von gut sechs Milliarden US-Dollar erreicht haben. Das sei ein Zuwachs von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, der insbesondere den Exporten von Lithium und Kupfer zu verdanken sei. In diesem Sinne bezeichnete Buenos Aires die Bergbaubranche neben der Energie- und der Landwirtschaft als Stützpfeiler des laufenden wirtschaftlichen Wandels in dem südamerikanischen Land.

Nach offiziellen Schätzungen könnte Argentinien in den kommenden sieben Jahren seine Gesamtexporte auf bis zu 100 Milliarden US-Dollar steigern. Allein auf den Bergbausektor könnten in diesem Zeitraum 20 Milliarden US-Dollar entfallen. Gegen Ende des kommenden Jahrzehnts wären es sogar mehr als 30 Milliarden US-Dollar.

Vor der Unterzeichnung des Abkommens in Washington hatte US-Außenminister Marco Rubio die Bedeutung des südamerikanischen Landes für den globalen Markt der kritisch wichtigen Mineralien hervorgehoben. Argentinien werde dort eine Schlüsselrolle spielen – nicht nur wegen seiner geografischen Lage und seiner Geologie, sondern weil es außerdem über Erfahrungen bei der Verarbeitung von Bodenschätzen verfüge. An der von Rubio einberufenen Ministerversammlung zum Thema Mineralien nahmen am Mittwoch Vertreter aus über 50 Ländern teil.

Ziel der USA ist es offenbar, ihre Abhängigkeit von China in diesem Sektor zu reduzieren. Zu diesem Zweck versucht Washington, sich die Versorgung mit Seltenen Erden in Koordination mit anderen Staaten zu sichern. Währenddessen investiert Peking weiterhin massiv in die Gewinnung und die Verarbeitung dieser Ressourcen.

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