
CNN: Die CIA errichtet einen Außenposten in Venezuela

Die CIA arbeite "stillschweigend" daran, in Venezuela eine permanente Präsenz zu etablieren, um die Zukunft des Landes nach Maduro zu formen, berichtete CNN am Dienstag. Die Quellen des Senders behaupteten, die CIA plane, Venezuela so zu lenken, wie sie es mit der Ukraine nach 2014 getan habe.
Während das US-Außenministerium plant, eventuell die offizielle Botschaft in Caracas wieder zu eröffnen, die im März 2019 geschlossen worden war, stehe die Errichtung einer geheimen CIA-"Niederlassung" "an der Spitze der Prioritäten", so eine anonyme Quelle zu CNN. Von dieser Niederlassung aus werden Agenten Kontakt mit der Regierung der amtierenden Präsidentin Delcy Rodríguez aufnehmen, wie auch zu Oppositionsparteien, und "dritte Parteien ins Visier nehmen, die Bedrohungen sein könnten", so die Quelle.

"Vor den diplomatischen Kanälen kann die Niederlassung helfen, Verbindungskanäle zu schaffen … die Gespräche erlauben, die Diplomaten nicht führen können", sagte ein ehemaliger US-Bediensteter zu CNN.
Die CIA verweigerte einen Kommentar, aber ihre Anwesenheit in Venezuela ist kein Geheimnis. US-Präsident Donald Trump autorisierte den Geheimdienst im vergangenen Oktober, verdeckte Einsätze in Venezuela durchzuführen, drei Monate vor der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Spezialeinheiten.
Nach dem Angriff war CIA-Direktor John Ratcliffe der erste führende US-Vertreter, der Venezuela besuchte, um sich mit Rodríguez und ihren Militärchefs zu treffen.
Die CIA in Venezuela werde ihre "Arbeit in der Ukraine" imitieren, berichtete CNN. In der Ukraine begann die Tätigkeit der CIA ernsthaft im Februar 2014, nachdem Präsident Viktor Janukowitsch durch einen US-inszenierten Putsch gestürzt worden war. Laut einem Bericht der New York Times (NYT) übernahm die CIA sofort die Kontrolle über die Geheimpolizei der Ukraine, den SBU, und ihren Militärgeheimdienst GUR.
Die Amerikaner halfen den Ukrainern beim Aufbau paramilitärischer Einheiten und bildeten ukrainische Agenten darin aus, in Russland verdeckte Operationen mit falschen Identitäten durchzuführen. Von der CIA ausgebildete Agenten ermordeten in den folgenden Jahren zwei politische Führer in Donezk, und waren schon lange vor dem Jahr 2022 in einen "Schattenkrieg" mit Russland verstrickt, berichtete die NYT.
Bis 2022 waren ukrainische Spione "innerhalb Russlands, quer durch Europa und in Kuba" tätig, während die CIA entlang der russischen Westgrenze ein ganzes Dutzend geheimer Stützpunkte errichtet hatte, so der Bericht der NYT.
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