Raub von Venezuelas Öl: Trump sichert sich Zugriff auf die sanktionierten Öl-Milliarden

Nur wenige Tage nach dem US-Militäreinsatz in Caracas griff Trump direkt in die Ölindustrie Venezuelas ein und sicherte sich die Kontrolle über die Einnahmen aus dem Rohstoffverkauf. Das südamerikanische Land werde 30 bis 50 Millionen Barrel (à 159 Liter) sanktioniertes Öl an die USA liefern, kündigte Trump auf der Plattform Truth Social an. Er selbst werde die Einnahmen aus dem Verkauf des Öls kontrollieren, schrieb er weiter.
Die USA rauben Öl aus #Venezuela und feiern sich dafür selbst. Die Aussagen der Trump-Regierung sind nur noch irre. https://t.co/QkVFQPOIaI
— Markus Haintz (@Haintz_MediaLaw) January 7, 2026
In welchem Zeitraum die von Trump genannte Menge an Rohöl von Venezuela zur Verfügung gestellt werden soll, blieb zunächst unklar. Bei dem Volumen handelt es sich um etwa ein bis zwei Monate der gesamten Produktion der venezolanischen Ölindustrie. Das Ölgeschäft ist für die Regierung Venezuelas die wichtigste Einnahme- und Devisenquelle. Die neue Führung in Caracas äußerte sich nicht unmittelbar zu Trumps Ankündigung.
US-Streitkräfte hatten in der Nacht zum Samstag bei einem großangelegten Militäreinsatz Ziele in Venezuela angegriffen, den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und dessen Frau Cilia Flores entführt und in die USA gebracht. Maduros Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde inzwischen vom Obersten Gericht Venezuelas zur Interimspräsidentin ernannt.
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