
New York Times: Trump und Maduro führten geheimes Telefongespräch

US-Präsident Donald Trump führte Ende letzter Woche ein Telefongespräch mit seinem venezolanischen Amtskollegen Nicolás Maduro, in dem sie ein mögliches Treffen besprachen. Dies berichtete die New York Times am Freitag unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Trump hatte Maduro vorgeworfen, er leite das sogenannte Drogenkartell "Cartel de los Soles". Die Organisation wurde am Montag von den USA als terroristische Vereinigung eingestuft. Trump drohte mit Angriffen gegen "Drogenterroristen" auf venezolanischem Boden.

Das venezolanische Außenministerium wies die Vorwürfe als "lächerliche Lüge" zurück und Maduro warnte die USA davor, "einen verrückten Krieg" zu beginnen.
Laut der New York Times gebe es derzeit zwar keine Pläne für ein Treffen der Präsidenten. Doch dem Bericht zufolge könnte der geheime Anruf Teil von Trumps Taktik gewesen sein, Drohungen und Verhandlungen zu kombinieren. US-Außenminister Marco Rubio, der für seine harte Haltung gegenüber Venezuela und Kuba bekannt ist, soll an dem Gespräch teilgenommen haben.
Seit September haben die USA mehr als 20 mutmaßliche Drogenschmugglerschiffe in internationalen Gewässern in der Karibik zerstört. In einer Thanksgiving-Botschaft an die Streitkräfte deutete Trump erneut an, dass die USA Ziele in Venezuela angreifen könnten. Der US-Präsident erklärte: "Wir werden auch an Land damit beginnen, sie zu stoppen. An Land ist es einfacher, aber das wird sehr bald beginnen."
Maduro reagierte auf die militärische Aufrüstung der USA, indem er die Armee in höchste Alarmbereitschaft versetzte und mehrere Manöver durchführte. Auch Kolumbiens Präsident Gustavo Petro verurteilte die US-Angriffe auf Boote und erklärte, dass einige der Opfer Fischer aus seinem Land seien.
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