Lateinamerika

Kuba stellt landesweite Stromversorgung wieder her – Regierung warnt aber vor Engpässen

Nach einem wiederholten landesweiten Blackout gibt es jetzt wieder Strom in ganz Kuba. Da der Energiesektor des Karibikstaates infolge der US-Blockade marode geworden ist, besteht das Stromdefizit weiter. Die Regierung dankt der Bevölkerung für ihre Geduld.
Kuba stellt landesweite Stromversorgung wieder her – Regierung warnt aber vor EngpässenQuelle: AP © Ramon Espinosa

Der landesweite Blackout, der sich in Kuba am Freitag ereignet hat, ist zunächst einmal vorbei. Nachdem eine wichtige Umspannstation in der Hauptstadt Havanna plötzlich außer Betrieb gegangen war, schafften die Behörden des Karibikstaates es am Montag, die Stromversorgung landesweit wiederherzustellen. Präsident Miguel Díaz-Canel dankte seinen Landsleuten für das Verständnis in dieser Situation. Der Politiker zeigte sich auch bei den Reparaturbrigaden erkenntlich, da sie rund um die Uhr gearbeitet hatten, um das Problem zu beheben.    

Lázaro Guerra Hernández, Generaldirektor der Elektrizitätsabteilung beim Energie- und Bergbauministerium, räumte trotzdem anhaltende Probleme im örtlichen Stromnetz ein:

"Bislang werden wir mit einem gewissen landesweiten Defizit konfrontiert, das auch vor dem totalen Blackout bestanden hat. Das System funktioniert jetzt aber stabil."

Seit den letzten Monaten spitzt sich die Energiekrise in Kuba kontinuierlich zu. Das Grundproblem ist die jahrzehntelange Blockade durch die USA. Der Energiesektor des Karibikstaates ist marode geworden. Hinzu kommt noch der Brennstoffmangel. Da sich solche Blackouts zuletzt häufen, hat die Regierung in Havanna ein Protokoll erarbeitet, um landesweite Stromausfälle schneller hinter sich zu bringen. So werden derzeit verschiedene kleine "Strominseln" errichtet, die die örtlichen Kraftwerke stabilisieren und miteinander verbinden.

Darüber hinaus arbeitet die Regierung daran, die Energieinfrastruktur zu warten und zu modernisieren. Der Plan sieht auch Investitionen in erneuerbare Energiequellen vor. So sollen in den kommenden Jahren landesweit mehr als 90 Solarparks gebaut werden.

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