Lateinamerika

Studie: Keine schweren Nebenwirkungen durch Kombination von Sputnik V mit AstraZeneca und Sinopharm

Eine vorläufige medizinische Studie hat keine schweren Nebenwirkungen infolge einer Kombination des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V und der Vakzine von Sinopharm und AstraZeneca nachgewiesen. Die Studie fand in der argentinischen Provinz Buenos Aires statt.
Studie: Keine schweren Nebenwirkungen durch Kombination von Sputnik V mit AstraZeneca und SinopharmQuelle: Reuters © DADO RUVIC

Aus einer in Argentinien durchgeführten Studie geht hervor, dass es sicher ist, den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V mit anderen Vakzinen gegen SARS-CoV-2 zu kombinieren. Die Studie fand in der Provinz Buenos Aires statt. Dabei wurde ein sogenannter Impfstoff-Cocktail aus dem russischen Präparat und den Vakzinen von Sinopharm und AstraZeneca getestet.

Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Nach einer Erstdosis von Sputnik V bekamen einige Freiwillige eine Dosis von AstraZeneca oder Sinopharm verabreicht. Nach vorläufigen Daten wiesen 41,6 Prozent der Geimpften keine Symptome auf. 8,4 Prozent beschwerten sich über Fieber und Rückenschmerzen. 50 Prozent hatten Schmerzen an der Injektionsstelle. Die Freiwilligen stammten aus verschiedenen Gemeinden des Großraums Buenos Aires. Knapp 30 Prozent von ihnen waren Frauen. Das Durchschnittsalter betrug 49 Jahre.

Zuvor hatte die argentinische Regierung den Gesundheitsbehörden mehrerer Provinzen empfohlen, eine Studie über die Kombination verschiedener Impfstoffe gegen das Coronavirus durchzuführen. Durch das Verabreichen verschiedener Präparate möchte die Regierung die Impfkampagne im südamerikanischen Land beschleunigen, da es bereits zu Engpässen und Lieferverzügen gekommen war. Außerdem wurde darauf verwiesen, dass ähnliche Studien momentan auch in anderen Teilen der Welt durchgeführt werden.

Indes vereinbarten der für die Vermarktung von Sputnik V zuständige Russische Fonds für Direktinvestitionen (RDIF) mit dem argentinischen Gesundheitsministerium, die Lieferungen des Impfstoffs in das südamerikanische Land zu beschleunigen. Es gebe keine Pläne, den Liefervertrag zu revidieren oder aufzukündigen.

Am 30. Juli hatte der RDIF mitgeteilt, dass eine erste Studie über die Kombination von Sputnik V mit AstraZeneca vorläufig keine schweren Nebenwirkungen bei den Geimpften nachgewiesen habe. Der Impfstoff-Cocktail habe seine Wirksamkeit gegen eine Ansteckung mit dem Erreger SARS-CoV-2 gezeigt. Die Studie fand demnach in der ehemaligen Sowjetrepublik Aserbaidschan statt.

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