Lateinamerika

Kolumbianische Marine beschlagnahmt 5,4 Tonnen Kokain im Wert von 185 Millionen US-Dollar

Die Behörden Kolumbiens, Panamas und der USA haben dem internationalen Drogenhandel einen spürbaren Schlag versetzt. Bei einem Einsatz beschlagnahmte die kolumbianische Marine am Mittwoch 5,4 Tonnen Kokain, die mutmaßlich für Nordamerika, Europa und Asien bestimmt waren.
Kolumbianische Marine beschlagnahmt 5,4 Tonnen Kokain im Wert von 185 Millionen US-Dollar© Twitter / @ArmadaColombia

Am Mittwoch hat die kolumbianische Marine von einer großen abgefangenen Ladung Kokain berichtet. Die Menge des beschlagnahmten Rauschmittels betrug 5,4 Tonnen. Dieser bedeutende Schlag gegen den internationalen Drogenhandel wurde dank einer Kooperation zwischen den Sicherheitsbehörden Kolumbiens, Panamas und der USA möglich.

Angehörige der panamaischen Nationalen Behörde für Luftwaffe und Marine (SENAN) entdeckten mit Hilfe nachrichtendienstlicher Informationen, die ihnen die kolumbianische Marine zur Verfügung gestellt hatte, in den Hoheitsgewässern des zentralamerikanischen Landes ein verdächtiges Schnellboot. Als seine Besatzung die Verfolgung durch die panamaische Behörde bemerkte, flüchtete sie in kolumbianische Hoheitsgewässer und versuchte, sich in der Mündung des Flusses Atrato zu verstecken. Die Verdächtigen wurden dort jedoch von Angehörigen der kolumbianischen Marine gefasst. An Bord des Schnellbootes befanden sich 81 Pakete mit Kokain.

Im Rahmen des Einsatzes wurde im Sumpfgebiet Ciénaga Limón in der Provinz Chocó im Nordwesten Kolumbiens ein Versteck mit weiteren 147 Paketen mit Kokain entdeckt. Insgesamt beschlagnahmten die kolumbianischen Behörden 5.463 Kilogramm Rauschgift. Die kolumbianische Marine teilte in einer Presseerklärung mit, dass die organisierte bewaffnete Gruppierung Clan del Golfo durch den Anti-Drogen-Einsatz 185 Millionen US-Dollar verloren habe. Die beschlagnahmte Menge Kokain enthalte mindestens 13 Millionen Dosen.

Mutmaßlich wollten die Drogenhändler das Rauschmittel mit mehreren Booten zunächst nach Costa Rica einschmuggeln, um es später von dort aus nach Nordamerika, Europa und Asien zu verteilen. Nach diesem signifikanten Schlag gegen die Drogenhändler kündigte die Marine des südamerikanischen Landes an, sie werde ihre koordinierten multilateralen Einsätze fortsetzen, um eine Nutzung der nationalen und internationalen Gewässer für den Drogentransport zu unterbinden.

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