Ukrainischer Präsident übergibt neue Waffen an Armee: "Ich bin überzeugt, dass 2015 das Jahr unseres Sieges wird"

Während sich am Montag im Auswärtigen Amt in Berlin internationale Spitzendiplomaten trafen, um über weitere Friedensverhandlungen in der Ukraine zu beraten, übergab der ukrainische Präsident in Uniform neues Militärgerät an seine Streitkräfte und betont dabei: "Wir können heute zeigen, wofür die Haushaltsgelder ausgegeben werden.“
Ukrainischer Präsident übergibt neue Waffen an Armee: "Ich bin überzeugt, dass 2015 das Jahr unseres Sieges wird"

Wie der ukrainische Sender 112 berichtete, stellte der Staatschef mehr als 100 neue Waffensysteme, wie 203 mm- und 121 mm-Haubitzen, automatische Mörser, Sturmgewehre und Schützenpanzer des Typs BMP-2 sowie modernisierte MiG-29 und Su-27 in einer offiziellen, von ukrainischen Staatsfernsehen live  übertragenen

, Zeremonie mit den Worten vor: „Wir können heute zeigen, wofür die Haushaltsgelder ausgegeben werden. Direkt vor uns stehen die mächtigen 203-mm-Panzerhaubitzen Pion, die sich in der Anti-Terror-Operation bewährt haben und den Feind in Angst versetzen.“

Darüber hinaus betonte der Präsident:

"Ich bin überzeugt, dass 2015 das Jahr unseres Sieges wird. Dazu brauchen wir eine starke, patriotische und gut ausgerüstete Armee."
Er ließ diesen Aussagen auch sofort die entsprechenden Taten folgen:

"Viele offene Fragen" blieben derweil in Berlin bestehen. In der deutschen Hauptstadt trafen sich Spitzendiplomaten aus der Ukraine, Russland, der Bundesrepublik und Frankreich, um weiter über die Einhaltung des Minsker Abkommens zu beraten. Neue Erkenntnisse brachte das Zusammentreffen im Auswärtigen Amt (AA) jedoch nicht. Ein Sprecher des AA gab im Anschluss bekannt:

"Es waren konstruktive Gespräche, in denen sich Fortschritte ergeben haben, aber auch deutlich wurde, dass es noch viele offene Fragen gibt."

Die Gespräche sollen in den nächsten Tagen fortgesetzt werden. Allerdings erklärte der französische Präsidenten François Hollande bereits gegenüber France-Inter, dass sich Treffen nicht lohnen, bei denen keine wirklichen Fortschritte erkennbar wären.

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