Musiker-Legende Elton John: "Ich danke Putin, dass er heute mit mir telefoniert hat" - Kreml dementiert

Wie der britische Musiker Elton John auf Instagram meldet, führte dessen Angebot an Russlands Präsidenten Wladimir Putin, sich mit diesem zu treffen um über LGBT-Rechte in Russland zu sprechenm nun zu einem Anruf den Kreml-Chefs bei dem Briten. Elton John bedankt sich für den Anruf und hofft weiter auf ein persönliches Gespräch. Der Kreml hat mittlerweile dementiert, dass Putin den Musiker angerufen hat.
Musiker-Legende Elton John: "Ich danke Putin, dass er heute mit mir telefoniert hat" - Kreml dementiert

Die britische Musiker-Legende Elton John schrieb gestern auf Instagram:

„Ich danke Präsident Wladimir Putin, dass er heute Kontakt mit mir aufgenommen und mit mir telefoniert hat. Ich warte auf eine persönliche Begegnung mit Ihnen, um Fragen der Gleichberechtigung von LGBT-Vertretern zu diskutieren.“

Zuvor hatte Elton John in einem BBC-Interview ein persönliches Treffen mit dem Kreml-Chef ins Gespräch gebracht. Ziel des Musikers ist, mit Putin über die Rechte homosexueller und transsexueller Menschen in Russland zu sprechen.

Ob es über das bisherige Telefonat hinaus zu einem persönlichen Gespräch zwischen Putin und John kommen wird, ist derzeit noch unklar. Am Montag kommentierte der Kreml den Vorschlag abwartendend "weil in letzter Zeit sehr viele Erfindungen im Umlauf sind", so Putins Sprecher Dmitri Peskow.

Doch dass das Angebot des Briten ernst gemeint ist, dürfte nach dem gestrigen Telefonat klar sein.

Putin selbst bewies bei einem Gala-Auftritt im Jahre 2010 beachtliche Fähigkeiten am Klavier und als Sänger. Ob es bald zu einem gemeinsamen Ständchen der beiden kommt?

UPDATE: Der Kreml hat mittlerweile dementiert, dass Russlands Präsident Wladimir Putin mit Elton John telefoniert hat. Wörtlich sagte der Pressesprecher des Kreml, Dmitry Peskov: “Ich weiß nicht, mit wem Sir Elton John gesprochen hat, aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass es nicht Wladimir Putin war".

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.