Jerusalem: Zusammenstöße an Al-Aqsa-Moschee - Blendgranaten, Tränengas und Verhaftungen

Den dritten Tag in Folge ist es nun zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften um die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem gekommen. Die israelischen Streitkräfte starteten um die drittwichtigste Moschee des Islams eine Razzia und setzten dabei laut Augenzeugen auch Blendgranaten und Tränengas ein. Laut Polizeiaussagen wollten sie lediglich die Ordnung wiederherstellen, nachdem sie mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen worden waren. Am Sonntag hatte die israelische Polizei die Moschee gestürmt. Die erneuten Zusammenstöße werden in Zusammenhang mit dem Beginn des jüdischen Neujahrsfests gebracht, das am Sonntag begonnen hat und nun zu mehr jüdischen Besuchern auf dem Hochplateau führt. Es ist nur Muslimen gestattet dort zu beten, jedoch versuchen rechtsradikale Juden immer wieder das Verbot zu brechen, weshalb es zuletzt im Juli dort zu Zusammenstößen kam. Letzten Mittwoch hat Israel zwei muslimische Gruppierungen verboten, die angeblich das Gelände auf betende Juden überwachten, was auch eine Begründung für die erneuten Spannungen sein kann.
Jerusalem: Zusammenstöße an Al-Aqsa-Moschee - Blendgranaten, Tränengas und Verhaftungen

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