Neue Entwicklung im Fall von MH17 - Kiew bestreitet mittlerweile Besitz von BUK-Raketensystem M1

Nach den Anschuldigungen des russischen BUK-Produzenten Almaz-Antey, die malaysische Passagiermaschine Flug MH17 sei wahrscheinlich mit einem Flugabwehrraketensystem vom Typ BUK M1 abgeschossen worden, über den nur die Ukraine verfüge, hat Kiew nun verkündet, keine Raketen dieses Typs zu besitzen. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums bezeichnete diese Aussage als „absurd“.
Neue Entwicklung im Fall von MH17 - Kiew bestreitet mittlerweile Besitz von BUK-Raketensystem M1Quelle: Reuters © Michael Kooren

Igor Smeschko, Berater des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, verkündete im Rahmen einer Konferenz am heutigen Freitag in Brüssel:

„Nach meiner Kenntnis hatte die Ukraine ihr letztes BUK-System an Georgien verkauft“

Der Sprecher des russischen Verteidigungsministerium Igor Konaschenkow kommentierte diese Äußerung mit den Worten:
„Die Erklärung des ukrainischen Präsidentenberaters ist absurd. Derart unverhüllte Lügen von Seiten eines ranghohen Beamten sind  einfach unanständig.“
Weiterhin verwies er darauf, dass der ukrainische Flugabwehrchef Dmitri Karpenko im Juni 2014, nur einen Monat vor der MH17-Katastrophe, den baldigen Dienstantritt eines modernisierten Raketensystems vom Typ Buk-M1 angekündigt hatte.

Auch wies Konaschenkow darauf hin, dass nach russischen Informationen der ukrainische Präsident Petro Poroschenko im Oktober 2014 an der Universität Charkiw, in einem offiziellen Besuchsrahmen, einen Unterrichtsraum für die Ausbildung an den BUK-Systemen besichtigt hatte.

„Wozu bildet die Ukraine dieses Personal denn aus, wenn sie keine solchen Raketen hat?“, fragte Konoschenkow.

Ebenso erinnerte er an die Aussage des ukrainischen Generalstaatsanwalts Vitali Jarema, der kurz nach dem Absturz von MH17 gegenüber der Presse verkündet hatte, dass „die Terroristen keine unserer Raketenkomplexe BUK und S-300 erbeutet haben.“

Am Dienstag hatten Vertreter des russischen Rüstungskonzerns Almaz-Antey, Herstellers des BUK-Systems, eine Pressekonferenz abgehalten und dabei bekannt gegeben, dass ihren Recherchen und Analysen zu Folge, eine BUK-Rakete vom Typ 9M38-M1 den Flug MH17 zum Absturz brachte. Der BUK-Hersteller betonte, dass dieser Typ nicht vom russischen Militär genutzt wird, jedoch noch immer von der ukrainischen Armee.

Diese Analysen widersprechen allerdings den Aussagen des ehemaligen Technikers der ukrainischen Fliegerstreitkräfte Jewgeni Agapow, dem Hauptzeugen des russische Ermittlungskomitees zu MH17.

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