Mission gezielter Rückenschuss? US-Polizei trainiert ukrainische Milizen für "richtigen Umgang mit Waffen"

Wie der Pressedienst des US-amerikanischen Außenministeriums am Dienstag bekannt gegeben hat, sollen Einheiten der California State Police künftig ukrainische Milizen in Kiew ausbilden. Auf dem Programm steht "Handschellenbenutzung, Selbstverteidigung und der richtige Umgang mit Waffen."
Mission gezielter Rückenschuss? US-Polizei trainiert ukrainische Milizen für "richtigen Umgang mit Waffen"© Jametiks / Flickr / CC BY 2.0

Ziel der US-amerikanischen-ukrainischen Polizei-Kooperation ist eine individuell gestaltete Ausbildungsmission für die ukrainischen Milizen, welche Grundlagen zum richtigen Umgang mit technischem Know-How, Verteidigungsformen bei Angriffen, sowie die richtige Verwendung von Handschellen und Einsatzwaffen vermitteln soll, so das US-Außenministerium.

Insgesamt sollen zunächst vier amerikanische Polizeibeamte „30 ukrainische Milizen über einen Zeitraum von vier Wochen trainieren“. Das Programm soll nach US-Angaben danach ausgeweitet werden:

„Mehr als 11.000 Ukrainer haben sich bereits für das Training beworben. Unter den Bewerbern waren zirka 30 Prozent Frauen. Insgesamt sollen 2.000 Personen in der ukrainischen Hauptstadt ausgebildet werden.“

Die Zusammenarbeit zwischen dem US-amerikanischen Außenministerium und dem ukrainischen Innenministerium soll nach Eigendarstellung dazu führen, dass Kiew bereits im Juni über eine neue polizeiliche Struktur verfügt. Neben dem klassischen Polizei-Training soll ein Ausbildungsschwerpunkt dem ukrainischen Innenministerium zufolge auch auf der Korruptionsbekämpfung liegen. Zudem sollen Absolventen der ersten Trainingseinheiten dazu befähigt werden, selbst künftige Kadetten auszubilden.

Das US-Außenministerium gibt sich überzeugt von der Ausbildungsmission:

„Die strukturelle Veränderung innerhalb der ukrainischen Miliz wird langfristig zu einem Rückgang der aktuell bestehenden polizeilichen Pannen und Defizite führen.“
Erst vor Kurzem sind die USA selbst zur Zielscheibe von Kritik geworden, nachdem zahlreiche polizeiliche Pannen mit tödlichen Folgen und rassistisch motivierter Gewalt an die Öffentlichkeit gelangten:

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