Über diesen "Kollateralschaden" wird berichtet: US-Drohne tötet westliche Geiseln bei „Anti-Terror-Einsatz“ in Pakistan

In Folge eines US-Kampfdrohneneinsatzes gegen Al-Kaida sind an der afghanisch-pakistanischen Grenze zwei westliche Geiseln getötet worden. Dies gab heute das Weiße Haus bekannt. Der US-Geheimdienst soll von ihrer Präsenz nichts gewusst haben. US-Präsident Barack Obama sagte, er übernehme die volle Verantwortung für die Operation.
Über diesen "Kollateralschaden" wird berichtet: US-Drohne tötet westliche Geiseln bei „Anti-Terror-Einsatz“ in Pakistan© U.S. Air Force photo by Lt. Col. Leslie Pratt.

Bei den Geiseln handelt es sich um einen US-Bürger und einen Italiener. Laut Angaben von Regierungssprecher Josh Earnest habe die US-Regierung in "tiefer Trauer" festgestellt, dass bei einem Anti-

Terror-Einsatz im Januar zwei "unschuldige Geiseln" getötet worden seien. "Unsere Gedanken sind bei den Familien von Dr. Warren Weinstein, einem Amerikaner […] und von Giovanni Lo Porto, einem Italiener, der sich seit 2012 in Geiselhaft von Al-Kaida befand.

US-Präsident Barack Obama sagte in einer Pressekonferenz, „bei diesem Einsatz sind Fehler gemacht worden“. Die US-Geheimdienste hätten trotz „intensiver Aufklärung“ nicht gewusst, dass die beiden Geiseln zum Zeitpunkt des Anti-Terroreinsatzes sich in dem zerstörten Gebäude befanden. Die Pressemitteilung führt zudem weiter aus:

"Wir glauben außerdem, dass zwei weitere Amerikaner in derselben Region bei Anti-Terror-Einsätzen getötet worden".

Allerdings soll es sich dabei um Al-Kaida Kader namens Ahmed Farouq und Adam Gadahn gehandelt haben. Über weitere Opfer unter der pakistanischen Zivilbevölkerung machte das Weiße Haus keine Angaben. Die unterschiedliche Bewertung von westlichen und nicht-westlichen Opfern von Drohnenangriffen durch das Pentagon und das Weiße Haus wird durch dieses Vorgehen nochmals untermauert.

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