FBI: Drei russische Staatsbürger wegen Spionageverdacht angeklagt

Bundesstaatsanwälte der Vereinigten Staaten von Amerika haben gegen drei russische Männer Anklage erhoben, die angeblich einen internationalen Spionagering von New York City aus betrieben haben sollen.
FBI: Drei russische Staatsbürger wegen Spionageverdacht angeklagt

Amerikanische Anwälte, darunter der Generalbundesanwalt und Justizminister Eric Holder, erklärten am Montag, dass Evgeny Buryakov, Igor Sporyshev und Victor Podobnyy“ im Zusammenhang mit Buryakovs Diensten als geheimer Spion im Auftrag der Russischen Förderation“ angeklagt worden sind. Buryakov wird vorgeworfen, gesetzeswidrig als unregistrierter Agent einer ausländischen Regierung agiert zu haben. Seinen Mitangeklagten wird zusätzlich der Tatbestand der Verschwörung vorgeworfen.

Das US-Bundeskriminalamt FBI erklärte, dass ihre Ermittlungen gegen die drei Angeklagten kurz nach der Festnahme von zehn mutmaßlichen Spionen, unter anderem Anna Chapman im Jahr 2010 nach einer jahrelangen Ermittlung, begannen.

„Innerhalb weniger Monate“ nach den Schuldeingeständnissen dieser Angeklagten wurden nach Angaben des FBI die Ermittlungen gegen Buryakov, Sporyshev und Podobnyy eingeleitet. Laut dem FBI hatte Buryakov eine Tarnung als Angestellter einer russischen Bank in Manhattan, soll aber tatsächlich Informationen für den Russischen Auslandsgeheimdienst SWR gesammelt haben.

Sporyshev und Podobnyy sollen jeweils als russischer Handelsvertreter und als Gesandter der Vereinten Nationen posiert haben, aber laut dem FBI waren sie Mittelsmänner zwischen Buryakov und dem SWR.

Die versiegelte Anklage wurde letzte Woche im Southern District von New York eingereicht und am Montag veröffentlicht. Demnach hätten die Angeklagten nach Details zu potentiellen Sanktionen gegen Russland und nach amerikanischen Bemühungen in der Entwicklung von alternativen Energiequellen gesucht, die sie dann dem Kreml schickten.

Zusätzlich soll Buryakov „Fragen formuliert haben, die zu Zwecken der Informationssammlung von anderen, die mit einer führenden russischen staatlichen Nachrichtenagentur in Verbindung stehen,“ so die Anklage. Die Personen sollen versucht haben, Amerikaner einer New York City Universität und nicht benannter großer Firmen zu rekrutieren, um im Namen Moskaus zu spionieren.

Buryakov wurde nach Angaben des Justizministeriums am Montag von Sicherheitsbeamten in New York festgenommen. Die anderen beiden Männer halten sich nicht mehr in den USA auf und sind laut FBI „durch diplomatische Immunität vor Festnahme und Strafverfolgung geschützt.“

„Wir werden jede Möglichkeit ausschöpfen ausländische Agenten, die in unserem Land arbeiten, zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen – egal wie undurchsichtig ihre Tarnung ist,“ so Generalbundesanwalt Holder am Montag.
„Der Versuch fremder Nationen über Spione illegal wirtschaftliche und andere Informationen über die Vereinigten Staaten zu sammeln, ist eine direkte Gefährdung der nationalen Sicherheit der USA und es veranschaulicht, warum Gegenspionage eine oberste Priorität der Abteilung der Nationalen Sicherheit sei,“ fügte der für die nationale Sicherheit zuständige US-Staatsanwalt John P. Carlin in der Stellungnahme hinzu.

Die beim Amtsgericht für Southern District of New York eingereichten Akten gegen die drei Männer deuten darauf hin, dass physische und elektronische Überwachung durch amerikanische Sicherheitsbehörden über die letzten zweieinhalb Jahre zur jetzigen Anklage geführt haben.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.