Russische Jäger eskortieren US-Kampfflugzeuge über Schwarzem Meer

Zwei russische Su-30-Kampfjets haben zwei strategische Überschallbomber vom Typ B-1B der US-Luftwaffe über dem Schwarzen Meer eskortiert. Nachdem die US-Flugzeuge gewendet hatten, kehrten die russischen Jäger zum Stützpunkt zurück. Es kam zu keiner Grenzverletzung.

Zwei russische Su-30-Kampfflugzeuge haben zwei B-1B-Bomber und zwei KC-135-Tankflugzeuge der US-Luftwaffe über dem Schwarzen Meer begleitet. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit.

Das Verteidigungsministerium erklärte, dass die russische Luftraumüberwachung über den neutralen Gewässern des Schwarzen Meeres am 19. Oktober 2021 Luftziele entdeckt habe, die sich der russischen Staatsgrenze näherten. Zwei Su-30-Kampfjets der Marineflieger- und Luftverteidigungskräfte der russischen Schwarzmeerflotte wurden daraufhin in die Luft geschickt, um die Ziele zu identifizieren und Verletzungen der russischen Staatsgrenze zu verhindern.

Das Militär gab an, dass die Besatzungen der russischen Kampfflugzeuge die Luftziele als zwei strategische Überschallbomber B-1B der US-Luftwaffe in Begleitung von zwei KC-135-Tankflugzeugen identifizierten und sie über das Schwarze Meer eskortierten. Das Verteidigungsministerium betonte:

"Die russischen Flugzeuge flogen unter strikter Einhaltung der internationalen Luftraumvorschriften. Es gab keine Verletzung der Staatsgrenze der Russischen Föderation."

Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die russischen Jäger seien nach dem Abdrehen der US-Kampfflugzeuge von der russischen Staatsgrenze sicher zu ihrem Heimatflugplatz zurückgekehrt.

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