In der russischen Stadt Kislowodsk in der Region Stawropol wurde ein Terroranschlag verhindert. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB nahm einen Anhänger einer internationalen Terrororganisation fest, der angeblich einen Angriff auf eine Polizeidienststelle mit selbstgebauten Bomben vorbereitet hat. Drei seiner Komplizen, die Mitglieder des "Islamischen Staates" sind, wurden ebenfalls festgenommen. Dies berichtete am Montag der FSB-Pressedienst:
"Der Föderale Sicherheitsdienst hat zusammen mit dem Ermittlungskomitee und dem Innenministerium einen Terroranschlag in der Region Stawropol verhindert. In Kislowodsk wurde ein 1996 geborener russischer Staatsbürger, der zuvor wegen gewöhnlicher Verbrechen verurteilt worden war, festgenommen, der sich darauf vorbereitete, im Interesse einer internationalen Terrororganisation einen improvisierten Sprengstoffangriff auf eine Strafverfolgungsbehörde durchzuführen."
Am 5. April plante der Festgenommene eine Explosion in der Polizeidienststelle, die er nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis besuchen sollte. Der Mann wollte die Polizeistation in die Luft sprengen und baute dafür Granaten. Dies berichtete während des Verhörs eine Bekannte des Verdächtigen:
"Ich wusste Bescheid. Er bereitete einen Terroranschlag vor und kaufte dafür Ausrüstung für die Herstellung von Sprengsätzen. Am 5. April wollte er einen Terroranschlag auf die Polizeidienststelle verüben, die er (nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis) besuchen sollte."
In Kislowodsk wurden auch drei Komplizen des angeblichen Terroristen festgenommen. Sie seien an der Finanzierung von Terroristen in Syrien beteiligt gewesen. Der Sicherheitsdienst erklärte:
"Sie bildeten eine Zelle von Anhängern des 'Islamischen Staates', einer in Russland verbotenen internationalen Terrororganisation, um Terrorverbrechen auf dem Territorium der Region Stawropol zu begehen."
Bei dem mutmaßlichen Terroristen wurden bei einer Durchsuchung Sprengstoff, Schlagelemente und extremistische Literatur beschlagnahmt. Im Interesse der Untersuchung gibt der russische Inlandsgeheimdienst FSB die Identität der Verhafteten nicht bekannt.
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