Urteil: Geldfälscher müssen israelische Zentralbank für "Verletzung des Urheberrechts" entschädigen

Die Bank of Israel hat sich in einem beispiellosen Gerichtsverfahren mit ihrer Zivilklage gegen zwei Israelis durchgesetzt, die im vergangenen Jahr bereits wegen Dokumenten- und Geldfälschung verurteilt worden waren. Der Friedensrichter der Stadt Aschkelon befand Roi Bar-Eitan und Jacob Mursiano für schuldig und sprach ihnen eine mehrstellige Entschädigungssumme zu, weil sie bei der Fälschung von 200-Schekel-Scheinen die "Urheberrechte" der Bank verletzt haben.

In der ersten Gerichtsverhandlung Ende Oktober einigte sich das Gericht auf eine Geldstrafe von jeweils 400.000 Schekel (fast 100.000 Euro). Diese Woche wurde die Summe des Schadenersatzes für Bar-Eitan nach einer Berufung seines Rechtsanwaltes auf 150.000 Schekel (36.000 Euro) herabgesetzt, bleibt aber für seinen Komplizen bisher unverändert.

Für die von ihnen begangenen Delikte wurden die beiden Fälscher zuvor bereits zu je sieben Jahre Haft und 28.000 Schekel Strafe (fast 7.000 Euro) verurteilt.

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