Wladimir Putin äußert sich zum Absturz der Il-20: "Verkettung tragischer Zufälle"

Russlands Präsident Wladimir Putin verbittet sich den Vergleich zwischen dem jüngsten Absturz der russischen Il-20 mit dem Abschuss der Su-24 durch die türkische Luftwaffe im Jahr 2015. Der Politiker hat den Abschuss des Flugzeuges durch eine syrische Flugabwehrrakete als "Verkettung tragischer Zufälle" bezeichnet. Gleichzeitig versprach Wladimir Putin, dass Russland die Sicherheit seines Kontingents in Syrien verschärfen werde: "Das werden alle zu spüren bekommen."

Wenn Menschen unter solch tragischen Umständen stürben, sei dies immer ein Unglück für das ganze Land, erklärte der russische Staatschef und sprach den Angehörigen der Absturzopfer sein tiefstes Beileid aus. Zuvor hatte der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu für den Absturz der russischen Il-20 Israel verantwortlich gemacht. Seine Armee habe das russische Kommando über den geplanten Einsatz in der Region nicht in Kenntnis gesetzt. Wladimir Putin rief alle auf, den jüngsten Vorfall nicht mit dem Abschuss der russischen Su-24 durch die türkische Luftwaffe im November Jahr 2015 zu vergleichen.        

Damals hat das türkische Jagdflugzeug unsere Maschine bewusst abgeschossen. Der jetzige Fall ähnelt eher einer Verkettung tragischer Zufälle, weil kein israelisches Flugzeug das unsere abgeschossen hat", erklärte Russlands Staatschef auf der Pressekonferenz mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán.

Mehr zum ThemaRussland zu Israel: "Sie sind für den Abschuss der IL-20 und den Tod der Crew verantwortlich"