Auktion von David Rockefellers Sammlung bringt 833 Millionen US-Dollar ein - Rekord

Die Kunstsammlung des verstorbenen US-Milliardärs David Rockefeller und seiner Frau Peggy ist mit einem Erlös von 833 Millionen Dollar oder umgerechnet 697 Millionen Euro die bisher teuerste versteigerte Privatkollektion. Diese Summe kam inklusive Käuferprämie insgesamt über mehrere Tage beim Auktionshaus Christie's in New York zusammen. Die letzte Runde zog sich bis tief in die Nacht zum Freitag. Selbst einige der großen Bieter zeigten sich erschöpft.

Gebote kamen aus vielen Teilen der USA, aber auch aus Deutschland und anderen Teilen Europas sowie aus Asien. Der Rockefeller-Besitz brach einen im Jahr 2009 aufgestellten Rekord aus Paris. Dort hatte die Sammlung des französischen Modeschöpfers Yves Saint Laurent 373 Millionen Euro eingebracht. Die mehr als 1.500 Kunstgegenstände aus Rockefellers Sammlung brachten nun mehr als die doppelte Summe ein. Darunter waren etwa wertvolle Gemälde aus dem 19. und 20. Jahrhundert, antike Möbel, Porzellan, Skulpturen und Dekor.

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David Rockefeller war 2017 im Alter von 101 Jahren gestorben. Der reiche Banker und seine Frau Peggy hatten zu Lebzeiten Hunderte Millionen Dollar für Zwecke wie Kunst, Medizin und Bildung gestiftet. Auch der Erlös der Auktion bei Christie's soll nach Rockefellers Willen gespendet werden, darunter an das Kunstmuseum MoMA und die Harvard-Universität. (dpa)