Nach Unfall mit US-Polizei: Abstinenzler wegen Alkohol am Steuer angeklagt - 1 Million Entschädigung

Der Amerikaner Oliver Wiggins hat eine Klage gegen die New Yorker Polizei gewonnen, nachdem er trotz negativer Atemtests für Trunkenheit am Steuer verhaftet wurde. Als der 33-Jährige nach einem Autounfall mit der Polizei im Krankenhaus aufwachte, unterzog er sich freiwillig allen erforderlichen Bluttests – die Ergebnisse waren ebenso negativ. Der festnehmende Beamte bestand jedoch darauf, dass der Verdächtige Anzeichen von wässrigen Augen, undeutlicher Aussprache und Alkoholgeruch hatte.

Wiggins beschloss daraufhin, gegen die New Yorker Polizei zu klagen. Ihm zufolge hätten die Polizisten bei dem Unfall im Jahr 2015 ein Stoppschild nicht beachtet und seien in ihrem Geländewagen in Wiggins' Auto hineingefahren. Da sie das Ereignis vertuschen wollten, machten sie Wiggins für den Unfall verantwortlich. Außerdem wurde ihm sein Führerschein abgenommen und er musste die Kosten für die Autoreparatur selbst begleichen, da seine Versicherungsfirma keinen Versicherungsschutz für Unfälle, die im Trunkenheitszustand erfolgten, übernehme. Nun bekam der Mann eine Entschädigung in Höhe von fast einer Million Dollar und erklärte, er würde darauf anstoßen - wenn er Alkohol trinken würde.

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