Vater braucht alle Überstunden für kranken Sohn auf - Mitfühlende Kollegen spenden ihre eigenen

Als der Sohn von Jens Rösener, einem Mitarbeiter eines Maschinenbauunternehmens in Berlin, sich eine schwere Krankheit zugezogen hat, musste der Vater dringend Urlaub nehmen, um sich um sein Kind kümmern zu können. Sobald aber keine Ausgleichstage mehr übrig blieben und er unbezahlt frei nehmen wollte, ließen ihn seine Arbeitskameraden in der schwierigen Lebenssituation nicht im Stich.

Auf Initiative des Firmenchefs, Marcus Piepenschneider, spendeten rund 110 Kollegen dem notleidenden Vater einen Teil ihrer Überstunden, darunter auch Piepenschneider selbst. "Ich wollte unbedingt vermeiden, dass die Familie sich auch noch finanzielle Sorgen machen muss, weil ein Einkommen wegbricht", erzählte er im Interview mit Dem Spiegel. Im Endeffekt wurden mit gemeinsamen Anstrengungen rund 930 Stunden zusammengebracht, was Rösener ermöglicht, fast ein halbes Jahr bei vollem Gehalt bei seinem Sohn zu bleiben.

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